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Volume Heft 3

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 32.1998 (Rights reserved)

THEMEN____________________________ Bibliotheken Nachweissysteme einfließen kann. Interessantes jüngstes Beispiel ist das Vorhaben der beiden Staatlichen Fachstellen in Rheinland-Pfalz (Koblenz und Neustadt/ Weinstr.), die Bestandsdaten vieler Öffentlicher Bibliotheken in einen sog. ,,Rheinland-Pfalz-OPAC" einzubringen, der insgesamt die Bestände der Hochschulbibliotheken des Landes sowie der Öffentlichen Bibliotheken (letz- tere auf zentralen WWW-Servern bei den Fachstellen) nach dem Vorbild des ,,Karlsruher Virtuellen Katalogs" nachweisen wird. 7. Der Bedarf an Fortbildungen und Schulungen in den Bibliotheken ist außeror- dentlich hoch. Die Fachstellen bieten schon jetzt zahlreiche Veranstaltungen für die Öffentlichen Bibliotheken zu EDV und Internet an. Beispiele umfangrei- cher und ebenfalls sehr gut besuchter zusätzlicher Angebote durch das HBZ in NRW zeigen aber, daß das Fortbildungsangebot noch stark erweitert wer- den muß. Für effektive Lernerfolge erscheinen 2-tägige Intensivkurse sinnvoll, mit einem Teilnehmerkreis von jeweils nicht mehr als 10-15 Personen, damit eine gute Einzelbetreuung an den Geräten gewährleistet werden kann. Inhalt- lich reicht eine Themenbeschränkung auf Internet insbesondere bei kleineren Bibliotheken nicht aus, hier besteht oft weiterhin ein hoher Bedarf nach Fort- bildung auch in EDV-Grundlagen, Reorganisation u.a. 8. Erfahrungen haben gezeigt, daß insbesondere auch für die kleineren Biblio- theken hohe Seminargebühren kaum tragbar sind, die Schwelle liegt oft schon bei 50,- DM. Um eine flächendeckende Fortbildung zu erreichen, sind Lan- deszuschüsse für die besonders kostenintensiven EDV/Internet-Seminare (Re- ferenten, Geräteausstattung usw.) dringend notwendig. Um die Kosten mög- lichst gering zu halten, sollte versucht werden, · Seminare dezentral in den einzelnen Regionen anzubieten (Fahrtkosten der Teilnehmer werden minimiert), · mit anderen kommunalen oder Landeseinrichtungen, z.B. Universitäten und Fachhochschulen zusammenzuarbeiten (Mitnutzung von technologisch gut ausgestatteten Schulungsräumen), aber auch andere Kooperationspartner und Fortbildungsanbieter miteinzubeziehen (z.B. Bild- und Medienstellen, Schulen, VHS), · neue, gute Referenten aus der Region zu gewinnen (damit würde auch das gegenwärtige Problem der Überbeanspruchung gelöst), 468 BIBLIOTHEKSDIENST 32. Jg. (1998), H. 3
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