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Volume Heft 2

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 32.1998 (Rights reserved)

THEMEN ___________________________ Erschließung MAB-Feldsegment ,,Ausgabevermerk Nachlässe und Autographen" Nicht in Zusammenhang mit dem Projekt der Verbundkooperation stehen neue Felder in MAB2 für die Abbildung von Angaben zu Nachlässen und Au- tographen: Im August 1997 erschien im Rahmen und als Ergebnis eines ent- sprechenden DFG-Projekts das neue Regelwerk für die Erschließung von Nachlässen und Autographen (RNA). Es enthält einheitliche Erfassungskriteri- en, die zugleich die Grundlage bilden für den Aufbau der Zentralkartei der Autographen (ZKA) an der Staatsbibliothek zu Berlin, die als zentrales Nach- weisinstrument für Nachlässe und Autographen in Deutschland eingerichtet werden soll. Teil des RNA-Regelwerks ist eine Konkordanz der durch RNA festgelegten Erfassungskriterien und entsprechender Felder in MAB2, das als Datenformat für Datenlieferungen an die ZKA bestimmt wurde. Daraus resul- tierte nun die Anforderung, MAB2 um solche Felder für die Abbildung nach- laß- und autographenspezifischer Daten zu erweitern, die im Format bislang noch fehlen. In Zusammenarbeit mit der Zentralkartei der Autographen (ZKA) und unter Beteiligung des Deutschen Literaturarchiv Marbach wurde ein neu- es Feldsegment für die Angabe nachlaß- und autographenspezifischer Daten entwickelt, das der MAB-Ausschuß in seiner Septembersitzung abschließend beraten und verabschiedet hat. 2. Ergänzungslieferung zur MAB2-Dokumentation Alle vom MAB-Ausschuß in seinen beiden Sitzungen des Jahres 1997 verab- schiedeten Änderungen und Erweiterungen des MAB2-Formats werden Ein- gang finden in das zweite Update der MAB2-Dokumentation, das voraus- sichtlich im Februar 1998 erscheinen wird. Konferenz für Regelwerksfragen Leitprogramm Neue Medien und neue Techniken erfordern veränderte bzw. neue Regeln für die formale und inhaltliche Erschließung. Die Einbindung von Bibliotheken in Verbundsysteme, die Nutzung von Normdateien, die Übernahme von Fremd- leistungen und die Vernetzung der lokalen, regionalen und überregionalen Erschließungssysteme setzen eine einheitliche Regelwerksanwendung voraus. 326 BIBLIOTHEKSDIENST 32. Jg. (1998), H. 2
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