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Volume Heft 2

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 32.1998 (Rights reserved)

THEMEN _________________________________ Beruf bibliothekarischen Informationsbereiches mußte dieses Segment differenzier- ter und in quantitativ größerem Umfang berücksichtigt werden. Von den 44 Angesprochenen haben insgesamt 37, das sind 84 %, durch Beantwortung des zugesandten Fragebogens - z. T. begleitet von ergänzen- den Stellungnahmen - oder durch kommentierende Schreiben auf die Anfrage reagiert. Allein diese Antwortquote kann schon als Indiz dafür gewertet wer- den, daß das vom Fachbereich aufgeworfene Thema eine hohe Relevanz in der Fachwelt hat. Orientiert an der Gliederung des Fragebogens werden nachfolgend wesentli- che Teilergebnisse der Expertenbefragung vorgestellt. Teilergebnisse der Befragung Grundkonzeption der Ausbildung Die Verzahnung von theoretischen und praktischen Ausbildungsabschnitten wird mehrheitlich befürwortet, Vertreter des Bibliotheks- wie des Informati- onsbereichs wählten diese Möglichkeit zu gleichen Teilen. Wesentliches Ar- gument für eine Verzahnung von Theorie und Praxis ist die Gewährleistung eines soliden Grundwissens, das nach Ansicht der Befragten nicht durch Training-on-the-job vermittelt werden kann. Training-on-the-job sehen hauptsächlich die Angehörigen des Informationsbe- reichs als Perspektive. Es wird vor allem als Chance verstanden, eine Anpas- sung an die arbeitsplatzbezogenen Anforderungen zu gewährleisten, die ständigem Wandel unterworfen sind. Für ein Fernstudium spräche vor allem die Möglichkeit zur Weiterqualifizierung und das Verbleiben in der Praxis. Ein wissenschaftliches Hochschulstudium wird insbesondere dann als not- wendig erachtet, wenn die Kunden Wissenschaftler sind. Im außeruniversi- tären Bereich wird dieser Vorqualifikation nicht die gleiche Bedeutung beige- messen. Der Anteil der Angehörigen des Informationsbereichs, die ein Hoch- schulstudium für nicht notwendig erachten, ist daher deutlich höher als der der Bibliotheksangehörigen. Inhaltliche Erweiterung und Schwerpunktsetzungen Sowohl die Bibliotheksangehörigen als auch die Angehörigen des Informati- onsbereichs sprechen sich für eine Ausweitung der durch die Qualifizie- rungsmaßnahme erfaßten Tätigkeitsbereiche aus. Hauptargument ist das deutlich erkennbare Zusammenwachsen der einzelnen Tätigkeitsfelder. 256 BIBLIOTHEKSDIENST 32. Jg. (1998), H. 2
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