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Volume Heft 10

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 31.1997 (Rights reserved)

THEMEN _____________________________ Erschließung Section on Bibliography Aufgabe dieser Sektion ist die Verbesserung der nationalen bibliographischen Kontrolle, insbesondere auch für graue Literatur, die Verbesserung des Zu- gangs zu bibliographischen Informationen für den Benutzer und die Verbrei- tung bibliographischer Kenntnisse sowohl bei Benutzern wie bei Bibliotheka- ren. Auch die Beziehungen zwischen dem Buchhandel und den nationalbi- bliographischen Einrichtungen zählt zum Aufgabenbereich. Ross Bourne referierte über eine vergleichende Studie über die Beziehungen zwischen dem Buchhandel und den nationalbibliographischen Einrichtungen. Als Hauptstreitpunkte in den verschiedenen Staaten sieht er gegenwärtig das Kopierrecht und das Pflichtexemplarrecht. Eine wichtige Aufgabe der Verbes- serung der Beziehungen beider Seiten wäre die Klärung der Beziehungen zwi- schen den Nationalbibliographien und den jeweiligen Verzeichnissen lieferba- rer Bücher. Nachdem CI P international einen Minderheitenservice darstellt, schlägt er andererseits vor, diesen Dienst zu überdenken. Hierbei wurde ihm allerdings teilweise widersprochen mit dem Hinweis auf die reale Bedeutung von CIP-Aufnahmen für die Bibliotheken und auf die vergleichbare Entwick- lung der Erfassung von Metadaten. Das dänische Modell einer Kooperation Bibliotheken - Verlage wurde von Kirsten Waneck vorgestellt: die Nationalbi- bliographie wird nicht von der Königlichen Bibliothek Kopenhagen, sondern von dem gemischtwirtschaftlich-organisierten Dansk BiblioteksCenter erstellt. Basis ist weitgehend die freiwillige Ablieferung, in der Regel dauert es nur vier Wochen bis zur Verzeichnung. Ein anderes Modell stellte floss Bourne mit BIBLINK vor. Ziel dieses EU- Projekts ist ein elektronischer Datenaustausch für elektronische Dokumente zwischen Verlegern und den beteiligten Nationalbibliotheken. Es sollen CIP- Aufnahmen erstellt werden, die sowohl für die Metadaten wie für die Werbung der Verlage verwendet werden können. Die Daten sollen in verschiedenen Formaten ausgeliefert werden (Bericht: http://www.ukoln.ac.uk/BIBLINK). Für den Bereich der Kommunikationsformate (s. auch Teil II) wurde ein Workshop veranstaltet, da dieses Thema in jüngster Zeit durch die Initiative zur Vereinheitlichung der MARC-Formate (vgl. ZfBB 1996 S. 304-307 und BIBLIOTHEKSDIENST 1996 S. 1709 f) besondere Relevanz gewonnen hat. In den Berichten von Fernanda Maria Campos und Marie-France Plassard zu UNI- MARC wurde deutlich, daß dieses Format zunehmend an Verbreitung ge- winnt, ausgehend von Seminaren in Florenz 1991 und Luxemburg 1996. Es wird empfohlen, das Format allen europäischen Kooperationsprojekten zu- grunde zu legen; neuerdings werden auch Daten von OCLC in UNIMARC an- geboten. In einem EU-Projekt wurde ein allgemeiner Konverter entwickelt, der UNIMARC als zentrales Element verwendet: USEMARCON (User Controlled 1974 BIBLIOTHEKSDIENST 31. Jg. (1997), H. 10
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