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Volume Heft 10

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 31.1997 (Rights reserved)

Bestandserhaltung ---------------------------------------------------- THEMEN Das finanzielle Gesamtvolumen der Verfilmung von 455 Zeitschriftenbänden umfaßt DM 85.144. Aus DFG-Mitteln in Höhe von DM 62.266 wurden 310 Bände auf 98.017 Mikrofilmaufnahmen, der gleichen Zahl von Duplikaten und auf 1.087 Mikrofiches verfilmt. Die restlichen 145 Bände mit 33.806 Aufnah- men samt ebensovielen Duplikaten und 401 Mikrofiches wurden aus Eigenmit- teln der Bayerischen Staatsbibliothek in Höhe von DM 22.878 finanziert. An- gesichts der Entscheidung für drei Exemplare (Aufnahmefilm, Duplikat und Mikrofiche-Konversion), darunter ein hochwertiges Benutzungsmedium, d. h. ein Mikrofiche in Master-Qualität, und nicht als Diazokopie, erscheint das Preis-Leistungs-Verhältnis günstig. Die Durchführung der eigentlichen Verfilmung erfüllte hinsichtlich der organi- satorischen Abwicklung, die stets in intensiver Absprache mit der Bibliothek erfolgte, hinsichtlich der Qualität und auch vom Zeitrahmen her die im Vertrag gestellten Anforderungen, die im technischen Bereich den an den DIN/ISO- Normen orientierten Vorgaben der DFG-Richtlinien des Förderprogramms zur Erhaltung gefährdeter Bibliotheksbestände entsprechen. Qualitätskontrolle Von der Fotostelle der Bayerischen Staatsbibliothek wurden vor allem folgen- de Qualitätsmerkmale eingehender geprüft: die Gleichmäßigkeit bei der Aus- leuchtung der Originale, die Hintergrunddichte per Densitometer, die Aufnah- meschärfe sowie die Lesbarkeit und die Qualität der Rückvergrößerungen im Readerprinter. In allen Bereichen wurden, nachdem zu Beginn der Verfilmung Probeaufnahmen gemacht worden und entsprechende Korrekturen vor allem hinsichtlich der Hintergrunddichte vorgenommen worden waren, zufriedenstel- lende bis gute Ergebnisse erzielt. Auch die stichprobenartige Prüfung auf Vollständigkeit der Verfilmung in der Reihenfolge der Seiten ergab keinen An- laß zu Beanstandungen. Das gleiche gilt für Filmlänge und Füllung der Spulen sowie Vor- und Nachspann, für Verpackung und Konfektionierung. In zwei- monatlichen Abständen wurden Nachweise des Thiosulfat-Restgehaltes durch die Firma Chemaphot, Nürnberg, durchgeführt. Der Wert lag stets unter der Nachweisgrenze von 0,1 ug/cm2. Laut DFG-Richtlinien soll er unter 0,4 ug/cm2 liegen, die DIN-Norm 19070 läßt maximal 0,7 ug/cm2 zu (vgl. Prakti- sche Hinweise zur Erhaltung gefährdeter Bibliotheksbestände, Anhang C, Ver- tragsgestaltung). Zur Überprüfung der Übereinstimmung der Mikroformen mit den Vorlagen (Originalen) diente auch ein vollständiges Protokoll der Verfilmungsfirma. Es enthält die Titel der Zeitschriften samt Bandangaben sowie die Signaturen der Originale und der Rollfilme in laufender Folge. BIBLIOTHEKSDIENST 31. Jg. (1997), H. 10 1 3 9 9
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