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Volume Heft 9

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 31.1997 (Rights reserved)

Neue Medien ___________________________ THEMEN Die dafür eingesetzte Zusatzsoftware umfaßt diverse Viewer (Video, 3D, PDF), Übersetzungssoftware, PDF-Druckertreiber, Entpacker und Dateisplitter (zum Mitnehmen von Dateien, die größer als 1,44 MB sind) Hilfestellungen Das Wissensgefälle zwischen Profis, die mehr wissen als die meisten Biblio- theksangestellten, und absolut hilflosen Erstbenutzern ist unvorstellbar groß. Viele Neulinge stellen sich das Internet als moderne Variante des Videotexts vor. Sie wollen ,,einfach mal ins Internet gucken" und erwarten vorgegebene Menüs. ,,Yahoo" u.a. wird nach dem ersten Schock dann sehr dankbar als ,,Inhaltsverzeichnis" benutzt. Ein weiteres Problem: Für viele - vor allem ältere · Besucher ist das Internet der Grund, sich erstmals mit einem PC auseinan- derzusetzen... Es wird versucht, auf mehrere Arten Abhilfe zu schaffen: · regelmässige Schulungen an den öffentlichen Workstations: dreimal die Woche a 2 Stunden (20 - 30 Minuten theoretischen Hintergrund, 30 Minu- ten Erläuterung der Browsersoftware und Angebotsbeispiele, restliche Zeit fürs freie Surfen mit fachkundiger Hilfe) Entgelt: 5,- pro Person (Kinder, Jugendliche und Kölnpaßinhaber frei), max. 2 Personen pro PC. · lokale HTML-Einstiegsseiten mit ersten Erläuterungen für Neulinge als ,,Absprungrampe" (wie bewege ich mich im Netz, welche Suchmöglichkei- ten gibt es?) (zu finden unter http://www.stbib-koeln.de/ipc/ipc.htm) · übersichtliche Menüs unter Windows 95 · selbsterstellte Hilfedateien mit Programmstartfunktion (Winhelp32) · soweit zeitlich möglich, Einzelhilfe durch das Auskunftspersonal (vom Per- sonal wird meist erwartet, daß es genauso wie bei der Suche im Biblio- theksbestand auch Hilfestellung beim Navigieren leistet) Problem der ,,unerwünschten" Sites Seiten mit rassistischen, pornographischen, gewaltverherrlichenden u.a. Inhal- ten dürfen nicht aufgerufen werden. Ganz verhindern kann man dies nicht, das hat die Erfahrung gezeigt. Aber es ist doch soweit im Rahmen zu halten, daß solche Seiten kein ernsthaftes Problem darstellen. Die StadtBibliothek Köln setzt auf einen Mix aus technischen, juristischen, psychologischen und sozialen Maßnahmen: · Einsatz der Filtersoftware ,,Surfwatch" · Selbstverantwortung des Nutzers bzw. dessen Erziehungsberechtigten sowie schriftliche Anerkenntnis, daß solche Seiten nicht geladen werden dürfen BIBLIOTHEKSDIENST 31. Jg. (1997), H. 9 1749
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