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Volume Heft 9

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 31.1997 (Rights reserved)

Betriebsorganisation _________________________ THEMEN Die Frage der Einbindung von One-Person Librarians in die Verbandsarbeit ist nicht trivial und wird außerhalb der Tagesordnung ausführlich beraten. Die Sektion 8 des DBV (Werksbibliotheken, Patientenbüchereien, Gefängnisbiblio- theken) hatte sich bereits im vorigen Jahr für OPLs geöffnet; neu ist ein Ange- bot der ASpB/Sektion 5, diese wichtige Zielgruppe nunmehr ,,unter ihre Fitti- che" nehmen zu wollen. Favorisiert werden in der Runde derzeit zwei Mög- lichkeiten: entweder ein eigener Arbeitskreis innerhalb der ASpB/Sektion 5 bzw. eine völlig eigenständige Sektion innerhalb des DBV. Man beschließt, die Vorstands- und Beiratssitzung der ASPB/Sektion 5 im Oktober des Jahres mit präzisiertem Angebot an OPLs abzuwarten und erst dann die Vor- und Nach- teile der jeweiligen Organisationsform zu beraten. Die Frage der Einbindung machte noch einmal die Begriffsbestimmung einer One-Person Library notwendig, wie sie als (einer der) Aufgabenschwer- punkt(e) des DBI-Beratungsdienstes Wiss. Spezialbibliotheken definiert ist: eine OPL ist eine Bibliothek oder andere Einrichtung für Informationsdienst- leistungen, in der ein einziger hochqualifizierter Informationsspezialist die Alleinverantwortung für das gesamte Informationsmanagement übernimmt (vgl. auch Guy St. Clair. One-Person Libraries. Checkliste... Berlin 1996). Es geht also weniger um den ÖB-Bereich. One-Person Libraries sind inzwischen in aller Munde, das ist unüberhörbar. Wie ihnen aber auch Gehör zu verleihen ist, wird uns noch ausgiebig zu be- schäftigen haben - eine Bündelung der Kräfte aller derer, die sich hier zu en- gagieren bereiterklärt haben, ist zweifelsohne ein richtiger Schritt, die Sache der OPLs voranzubringen. In diesem Sinne wird ein 2. Multiplikatoren-Treffen, wie gewünscht, noch im November diesen Jahres stattfinden. Telearbeit - Zauberwort auch für Bibliotheken? Michaela Mautrich Gravierende Änderungen vollziehen sich derzeit in der Gesellschaft. Auch die Arbeitswelt ist mehr denn je davon betroffen. Traditionelle Berufsfelder unter- liegen grundlegenden Wandlungen oder werden überflüssig, Arbeitsplätze ändern sich, neue Arbeitsformen und -Inhalte beginnen sich herauszubilden. Wir stehen am Beginn der Informationsgesellschaft. Die Entwicklung der In- formations- und Kommunikationstechnologien und der darauf basierenden Dienste schafft neue Spielräume für Unternehmen, Märkte und Dienstleistun- BlBLIOTHEKSDIENST 31. Jg. (1997), H. 9 1713
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