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Volume Heft 7

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue31.1997 (Rights reserved)

Neue Medien ___________________________ THEMEN siebziger Jahren stehen die Umfragen der jüngeren Zeit wohl zumeist im Kontext der verstärkten Nutzerorientierung, teilweise sind Ansätze des Quali- tätsmanagements erkennbar. Ziel ist dabei vorwiegend, die Untersuchungser- gebnisse als Grundlage für verstärkte Kundenorientierung zu nutzen. In die- sem Kontext stehen auch zwei Umfragen, die Studierende im Studiengang Bibliothekswesen am Fachbereich Informations- und Kommunikationswesen (IK) der Fachhochschule Hannover im Dezember 1995 und März 1997 im Neubau der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) durchgeführt haben.11 In der ersten Untersuchung werden folgende Themenkomplexe behandelt: · Demographische Daten (Alter, Geschlecht, Fachzugehörigkeit, Status) · Allgemeine Benutzung der Bibliothek · Kenntnis und Nutzung der Informationsmittel · Zufriedenheit mit der Hilfestellung und dem Literaturangebot in der Biblio- thek · OPAC-Benutzung · Info-Blätter · Einführungsveranstaltungen · Beschilderung Bei der Nachfolgeuntersuchung wurden diese Themenkomplexe größtenteils übernommen und teilweise modifiziert. Wegen des aktuell sehr großen Inter- esses am Internet und der Änderungen im Bereich der Fernleihe wurde der Fragebogen um Fragen zu diesen Themen erweitert. Die Auswertung der jeweils 600 Fragebögen bringt eine Fülle interessanter Details zu Tage. Neben vielen lokalen Besonderheiten zeigt die Untersuchung einige Ergebnisse, die von überregionalem Interesse sein dürften. Wir wollen uns diesbezüglich im folgenden den beiden Aspekten Nutzung des Internets und der Fernleihe widmen. 2. Internet Die SUB Göttingen hat im Mai 1995 als eine der ersten großen wissenschaftli- chen Universitätsbibliotheken der Bundesrepublik mehrere öffentlich zugäng- liche Internet-Arbeitsplätze eingerichtet. Damals fand diese neue Dienstlei- stung regional und im Rahmen des Göttinger Bibliothekartages große Auf- merksamkeit. Der Nutzerzuspruch ist seither ungebremst. Nur mit Voranmel- dung und Begrenzung der Verweildauer an den Internet-PCs auf eine Stunde kann die Bibliothek bis heute das rege Interesse steuern. Allerdings gab es in der Anfangszeit dadurch überregional negative Schlagzeilen, weil der Dienst BIBLIOTHEKSDIENST 31. Jg. (1997), H. 7 1 0 3 3
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