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Volume Heft 6

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 31.1997 (Rights reserved)

Gremien ______________________________ THEMEN der AG Verbundsysteme gefällt und, wie inzwischen bekannt, positiv beschie- den. Dennoch wurden die Arbeiten mit der Firma Dynix auf der Basis der Freiwillig- keit bereits aufgenommen. So gab es erste Abstimmungsgespräche zwischen den Kooperationspartnern und der Firma. Beim HBZ wurden Tests und Schu- lungen durchgeführt. Ebenso wurde ein maschinell-unterstütztes Projektma- nagementverfahren eingerichtet. Mit der Einführung des Systems wird im Sommer 1998 gerechnet. Neues von PICA PICA hat im Rahmen eines geplanten Großprojektes in Frankreich den Zu- schlag erhalten. Ziel ist es, alle französischen Hochschulen und Universitäts- bibliotheken (ca. 95 Hochschulen und ca. 300 Unibibliotheken) mit einem Verbundsystem auszustatten. Es wird dann eine gemeinsame Verbundzentra- le mit Sitz in Montpellier und viele Lokalsysteme geben. Damit wird eine Zen- tralisierung der Datenbestände in Frankreich angestrebt. Aktuelle Entwicklungen im Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg Im Herbst hat die Senatsverwaltung Berlin eine Expertengruppe (unter der Federführung von Herrn Dugall) beauftragt, zusammen mit den beteiligten wissenschaftlichen Bibliotheken der Länder Berlin und Brandenburg ein Kon- zept für eine zukunftssichere und offene Struktur der Informationssysteme zu erarbeiten. Die Empfehlungen dieser Expertengruppe (,,Empfehlungen zur zukünftigen Struktur der Informationssysteme der wissenschaftlichen Bibliotheken des Landes Berlin unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Bibliotheken des Landes Brandenburg"; http://elib.zib.de/kobv) wurden im Januar 1997 vorge- legt. Diese sehen eine Abkehr von den bisherigen Verbundstrukturen vor. Geplant ist ein kooperatives Verbundmodell, bei dem eine Zusammenführung autonomer Lokalsysteme auf der Basis international verbreiteter und genorm- ter Schnittstellen (WWW, Z39.50) zu einem virtuellen Verbundkatalog erfolgen soll, ebenso soll es einen Fremd- und Normdatenserver, jedoch keine zentrale Datenbank mehr geben. Die Umsetzung dieser Empfehlungen liegt im Verantwortungsbereich der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Berlin. Sie erfolgt zunächst als Projekt mit einer Laufzeit von drei Jahren. Beim Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin wurde eine Pro- jektgruppe eingerichtet, die die benötigte Suchmaschine entwickeln wird und BlBUOTHEKSDIENST 31. Jg. (1997), H. 6 1 2 1 5
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