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Volume Heft 6

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue31.1997 (Rights reserved)

THEMEN _________________________ Betriebsorganisation Tabelle 3 unterstreicht die vorab aufgestellte Hypothese der schwierigeren Beschaffbarkeit von Monographien. Während bei diesen in 41,6 % aller Fälle - also bei 196 Titeln - überhaupt kein Nachweis ermittelt werden konnte, gilt dies bei Zeitschriftenbestellungen in nur 8,1 % der Fälle. Daraus resultiert die Tatsache, daß nur 46,5 % aller Monographiebestellungen erfolgreich über elektronische Dokumentliefersysteme abgewickelt werden konnten, wohinge- gen 78,8 % aller gewünschten Zeitschriftentitel auf diesem Wege zu beschaf- fen waren: Aussage 4: Über drei Viertel aller in der passiven Fernleihe bestellten Zeitschriftentitel lassen sich über Dokumentlieferanten mit elektronischer Bestellmöglichkeit beziehen. Dahingegen sind es weniger als die Hälfte aller Monographiewün- sche, die auf diesem Wege befriedigt werden können. Dennoch ist eine starke Streuung der Erfolgswahrscheinlichkeit bei Monogra- phien zwischen den einzelnen Anbietern evident. Während die Lieferanten F, G und P alle Monographie-Bestellungen erfolgreich erledigen konnten171, lag die Erfolgsquote der Lieferanten B, H und K bei knapp oder weniger als zwei Drittel.181 Auffallend bei den drei Lieferanten mit einer hohen Erfolgswahr- scheinlichkeit bei Monographien ist, daß sie bei den Zeitschriftenbestellungen mit den Erfolgsquoten von 84,8 % (F), 83,3 % (G) und 89,6 % (P) nicht zur Spitzengruppe zählen, da hier immerhin 5 Lieferanten in mehr als 90 % der Fälle eine erhaltene Bestellung erfolgreich bearbeiten konnten. Damit wird deutlich, daß die vorab ermittelten pauschalen Erfolgswahrscheinlichkeiten durch eine Differenzierung in Monographie- und Zeitschriftenbestellungen an Aussagekraft gewinnen und daß einzelne Lieferanten, bei denen ein Vergleich des Lieferverhaltens hinsichtlich der Literaturarten auf Grund des vorliegenden Datenmaterials sinnvoll erscheint, ihre ausgeprägte Stärke bei einer Litera- turart haben: Aussage 5: Obwohl die Erfolgswahrscheinlichkeit bei Monographiebestellungen generell wesentlich niedriger als bei Zeitschriftenbestellungen ist, gibt es Lieferanten, die Monographien zuverlässiger liefern als Zeitschriften. Somit läßt sich ein literaturartabhängiges Liefen/erhalten der einzelnen Anbieter konstatieren. 3.3.2 Die Liefer- und Rückweisezeiten der einzelnen Lieferanten Um einen aussagekräftigen Überblick über die Gesamt-Lieferzeiten für die 622 erfolgreich abgewickelten Bestellungen zu erhalten, sollte der eingangs vorgestellte Wert der durchschnittlichen Lieferzeit von 5,9 Arbeitstagen ge- nauer betrachtet werden. So lag die minimale Lieferzeit bei 2 Arbeitstagen, 1062 BIBLIOTHEKSDIENST 31. Jg. (1997), H. 6
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