Path:
Volume Heft 6

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 31.1997 (Rights reserved)

Betriebsorganisation _________________________ THEMEN banken ZDB1, BSER8' und KNAW91 sowie anschließend bei UnCover statt. Die Bestellung erfolgte jeweils bei dem ersten ermittelten Bestandsnachweis. Für den Fall der Ermittlung von mehreren Bestandsnachweisen bei an DBI-LINK teilnehmenden Bibliotheken in der ZDB1-Datenbank, wurde von diesen je- weils nur eine als Lieferant für die abzugebende Bestellung nach dem Zu- fallsprinzip ausgewählt. Der Wahl der dargelegten Reihenfolge der Recherche- Datenbanken liegen die Erkenntnisse der oben bereits angesprochenen Un- tersuchung zur potentiellen Lieferfähigkeit von Dokumentlieferanten zugrunde: So wurde, um die Recherchezeit möglichst gering und damit die Effizienz einer Bestellabwicklung möglichst hoch zu halten, zunächst in den Datenban- ken recherchiert, bei denen vorab ein hoher Anteil der Bestandsnachweise ermittelt werden konnte. Der im Vergleich zu diesen Ergebnissen erfolgte Wechsel in der Rangfolge zwischen der KNAW und UnCover liegt in der Tat- sache begründet, daß die KNAW ebenso wie die ZDB1 und die BSER ein DBI- LINK-Modul ist und es somit bei erfolglosen Versuchen in der ZDB1 und der BSER bei den anschließenden Recherchen nur zu maximal einem Wechsel der Datenbankplattform kommen konnte.101 Die getätigten Bestellungen wurden mit den wichtigsten Informationen in einer Datenbank erfaßt, um eine spätere Zuordnung der Lieferung zu erleichtern. Fernleihen, für die bei keinem der Dokumentlieferanten ein Nachweis gefun- den werden konnte, wurden nach einer statistischen Erfassung unmittelbar an die Fernleihe weitergegeben, um so möglichst schnell über den konventionel- len Fernleihweg abgewickelt werden zu können. Das gleiche Verfahren fand bei Bestellungen Anwendung, die von dem gewählten Lieferanten zurückge- wiesen wurden. Denn ein erneuter Versuch, diesen als schwer beschaffbar einzuschätzenden Titel zu bestellen, implizierte ein wiederholtes Risiko der Zurückweisung und somit eine weitere Verzögerung der Erfüllung des Be- stellwunsches. Nach der Identifizierung eingehender Lieferungen mit Hilfe der bereits erwähnten Datenbank erfolgte zusammen mit den kompletten Fern- leihunterlagen die Weitergabe an die Fernleihstelle der ULB Düsseldorf. Die wichtigsten leistungsbezogenen Daten, um insbesondere die Zeiten der ein- zelnen Teilprozesse einer Bestellung zu ermitteln, wurden auf einem, dem Fernleihschein angehefteten, Laufzettel eingetragen und ebenfalls erfaßt. 3. Analyse der Lieferfähigkeit der einzelnen Dokumentlieferanten mit elektronischer Bestellmöglichkeit 3.1 Überblick über die Struktur der Bestellungen In dem Untersuchungszeitraum vom 14.10.1996 bis zum 28.10.1996 wurden in der ULB Düsseldorf 983 Fernleihbestellungen abgegeben. Da bereits bei 384 Fernleihen mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 5 % für das gesamte BIBLIOTHEKSDIENST 31. Jg. (1997), H. 6 1 5 0 5
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.