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Volume Heft 5

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 31.1997 (Rights reserved)

Kommissionen __________________________ THEMEN wandte Praxis, das nationale Schrifttum kostenlos im Internationalen Leihver- kehr zur Verfügung zu stellen, ist international nicht durchsetzbar. Allerdings kann es zweckmäßig sein, daß einzelne Bibliotheken des In- und Auslandes bilaterale Absprachen über eine generell kostenlose Ausleihe bzw. Lieferung zum Verbleib treffen, wenn das reziproke Verhältnis von Geben und Nehmen im allgemeinen ausgewogen ist. Generell empfiehlt jedoch die Kommission in einem entsprechenden Antrag an die Sektion IV des DBV, für die Ausleihe eines Mediums bzw. für die Lieferung bis zu 20 Kopien eine einheitliche Ge- bühr von DM 15,- oder einen Voucher im Wert von zur Zeit US $ 8 zu erheben, ohne dabei zu unterscheiden, ob es sich um ein deutschsprachiges bzw. ein in Deutschland erschienenes Werk oder ein im Ausland erschienenes Werk handelt. Auswahlliste Informationsbestände in Öffentlichen Bibliotheken Da von der Diskettenausgabe nur wenige Exemplare gekauft wurden, emp- fiehlt die Kommission, die Auswahlliste nicht mehr als Diskette sondern nur noch gedruckt zu veröffentlichen, und zwar im BIBLIOTHEKSDIENST oder im Bibliotheksinfo oder als Anhang zu den IFB. Chipkarten Die Kommission bedauert, daß das vom DBI beantragte Projekt zur Untersu- chung des Einsatzes multifunktionaler Chipkarten in Bibliotheken vom BMBF zur Zeit nicht bewilligt wird. So bleibt im Augenblick nur zu hoffen, daß die an den Universitäten Trier und Würzburg laufenden Untersuchungen sowie die Projekte kommerzieller Unternehmen zum Einsatz von Chipkarten mittelfristig zu brauchbaren Ergebnissen auch für die Bibliotheken führen. Selbstverbuchungsgeräte Die Kommission verschaffte sich einen Überblick über die Leistungen der in Deutschland eingesetzten Produkte der Firmen 3M, Sensormatic (früher Kno- go) und ALS. Alle Produkte verbinden die Ausgabeverbuchung mit der Deak- tivierung und Aktivierung von Sicherungsstreifen. Das leistungsfähigste aber auch teuerste Produkt ist der in der Stadtbibliothek Köln eingesetzte Automat, der von ALS in Zusammenarbeit mit Köln entwickelt wurde. Mit diesem Gerät werden Medien ausgäbe- und rückgebucht, die Sicherungsstreifen deaktiviert bzw. aktiviert und zugleich die Benutzerkonten verwaltet. BIBLIOTHEKSDIENST 31. Jg. (1997), H. 5 893
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