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Volume Heft 1

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 31.1997 (Rights reserved)

THEMEN_______________________ Betriebsorganisation mindestens ein Nachweis in den Datenbanken der untersuchten Dokumentlie- feranten finden, so daß bei lediglich 14 % (also 25) der Fernleihbestellungen in dem Untersuchungszeitraum von 2 Monaten die konventionelle Fernleihe hät- te genutzt werden müssen; wieder vorausgesetzt, daß die potentielle Lieferbe- reitschaft auch eine tatsächliche Lieferfähigkeit ist. Die potentielle Lieferbereitschaft ist demnach sowohl bei Zeitschriftenbestel- lungen, aber mit 67 % auch bei den Monographiebestellungen als recht hoch zu charakterisieren. Dieser Befund legt die Integration derartiger Wege der Literaturbeschaffung in die alltägliche Bibliothekspraxis nahe. Dennoch sollte auf Grund der Vielfalt an verschiedenen Anbietern auf dem Gebiet der Zeit- schriftenartikel eine detaillierte Untersuchung dieser erfolgen, um vor dem Hintergrund der heterogenen Such- und Bestellvorgänge die Anzahl der zu integrierenden Zeitschriften-Dokumentlieferanten reduzieren zu können. 4.3. Fokussierung der potentiellen Lieferbereitschaft einzelner Doku- mentlieferanten bei Zeitschriftenartikeln Da jeder Fernleihschein der gezogenen Stichprobe im Untersuchungszeitraum in jeder relevanten Datenbank recherchiert wurde, bietet es sich an, zunächst die absoluten Häufigkeiten der Bestandsnachweise bei den einzelnen unter- suchten Anbietern zu betrachten. Dabei lassen sich drei Klassen bilden: Hohe potentielle Lieferbereitschaft (nahezu oder in mehr als zwei Dritteln aller Fälle) weisen die ZDB1 und die BSER auf; eine mittlere potentielle Lieferbereitschaft (mehr als ein Drittel aller Fälle) zeigen JASON und UnCover, während die potentielle Lieferbereitschaft der KNAW als gering zu bezeichnen ist (weniger als ein Drittel aller Fälle). Diese Ergebnisse mit den absoluten und relativen Werten werden in der folgenden Tabelle zusammengefaßt.16' Diesen Werten wird die Anzahl der in den jeweiligen Datenbanken vorgehaltenen Zeitschriften gegenübergestellt, da sich die ermittelten Lieferbereitschaftsgrade zum Teil aus der Datenbasis erklären.171 52 BlBLIOTHEKSDIENST 31. Jg. (1997), H. 1
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