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Volume Heft 4

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 31.1997 (Rights reserved)

THEMEN _____________________________ Erschließung tig eine notwendige Elementverfeinerung ermöglichen ohne semantische Überschneidungen mit anderen Qualifiern. Ähnliches wird für sprach- oder regionalbezogene Koordinierungs- oder Referenzstellen gelten, die notwendig werden, um nicht-englische Suchinterfaces, Eingabeformulare etc. zu gestal- 38) ten. Da es noch keine Verfahrensweisen für eine solche Koordinierungsstelle oder Referenzstelle gibt, wird sich eine dafür konstituierte DC-Arbeitsgruppe damit befassen. Es wurde in dieser Hinsicht auf ähnliche Bestrebungen und die Organisation von Metadaten-Registries in anderen Wirtschaftszweigen hin- gewiesen und angeregt, Erfahrungen aus diesen Entwicklungen zu nutzen.391 Die nächsten Schritte zum Standard des Dublin Core Die bereits erwähnten, in Canberra konstituierten Arbeitsgruppen werden ihre Lösungsvorschläge im Forum der Diskussionsliste zur allgemeinen Stellung- nahme und Debatte zur Verfügung stellen. Diese noch offenen Punkte sind: 1. Erlaubte Regelwerke für ,,SCHEME" und Begriffe für ,,TYPE" jeweiligs den betroffenen Elemente zuordnen ggf. mit Definitionen; 2. Elementverfeinerung (insbesondere DC.COVERAGE, DC. DATE. DC.RELATION); 3. Fragen und Modalitäten, um Aspekte der Multilingualität und der Interna- tionalität zu gewähren; 4. Konzepte für eine DC-Koordinierungsstelle (Registry) bzw. Koordinie- rungsstellen und Referenzserver für nicht-englische sprachen- und fach- bezogene Ergänzungen zum Dublin Core. Die Ergebnisse des Workshops werden in englischer Sprache von den drei Organisatoren (Stuart Weibel, Renato lannella und Warwick Cathro) vorgelegt. Die Ausarbeitung und Formulierung mehrerer RFCs für die Einbettung der Dublin Core-Metadatenelemente in HTML-Syntax, für die Spezifizierung der 15 Dublin Core-Elemente, für die ,,Canberra Qualifiers", sobald diese präzisiert sind, und für erweiterte Metadaten-HTML-Standards ist in Arbeit und es wird erwartet, daß diese einem größeren Kreis zur Diskussion vorgestellt werden, bevor sie der IETF vorgelegt werden. Somit entwickelt sich das Dublin Core langsam aber sicher zum standardisierten Erschließungs- und Retrievalin- strument für digitale Informationsressourcen, und zwar mit der Flexibilität des Minimalerschließungsanspruchs sowie der Erweiterbarkeit, die den Ansprü- chen der wissenschaftlichen Fach- und regionalen nicht-englischen Sprach- communities gerecht werden kann. 636 BIBLIOTHEKSDIENST 31. Jg. (1997), H. 4
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