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Volume Heft 4

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 31.1997 (Rights reserved)

Erschließung _____________________________ THEMEN eine Untersuchung vom Preben Hansen wurde berichtet, die zeigte, daß 4 % aller schwedischen Web-Seiten Metadaten anwendeten. Ebenfalls untersucht wurde das Recherche-Verhalten mittels Metadaten, um die eigentlichen Nut- zungseffekte des Dublin Core festzustellen. Traugott Koch demonstrierte die Anwendung eines Eingabeformulars351 bzw. Konverters für Metadatenangaben, basierend auf dem Dublin Core, der von ihm und Mattias Boreil im Rahmen des Nordic Metadata Project entwickelt worden ist, aber zur freien Nutzung für alle Metadateneingaben zur Verfügung steht. Dieses Formular bearbeitet die Metadaten sowohl in ASCII-Textformat als auch in HTML-Metadata-Format zur Übernahme in eine HTML-Datei. Ob- wohl dieses Template (Formular) noch einige Unterfelder berücksichtigt, die noch nicht nach dem DC4-Workshop bestätigt sind, bietet es ein Formular zur Erfassung von Metadaten mit Hilfstexten361 zu allen Angaben an. Außerdem werden in diesem Formular die Minimalanforderungen definiert - die als not- wendigste Metadaten-Angaben mit roten Punkten gekennzeichnet werden - , während es gleichzeitig auch eine breite Palette von Standardeintragungen für weitere Unterfelder anbietet, inklusive Formschlagwörtern, universell aner- kannter Regelwerke zur Übernahme in die Rubrik ,,SCHEME" bei den jeweili- gen Elementen etc. Dieser Service kann von jedem genutzt werden, der Me- tadaten in seine HTML-Datei einbetten möchte, auch wenn er selbst keine HTML-Erfahrungen hat. Die Angaben können auch für eine Datenbankerfas- sung von Metadaten angewendet werden. Die Implementierung von Dublin Core Metadaten in Australien Dr. Renato lannella vom Distributed Systems Technology Centre berichtete kurz über die Arbeit und Implementierung von Dublin Core Metadaten in Au- stralien. Im Anschluß an den DC4-Workshop fand ein Metadata-Workshop für australische Bibliothekare, Archivare und Informationsvermittler statt.371 Au- stralien hat den Nutzen von Internet in Forschung und Lehre früh erkannt, und mehrere Institutionen (EDNA, ERIN, ANZLIC) arbeiten bereits mit Metadaten nach dem Dublin Core. Ein detailliertes, systematisches Informationssystem, dessen fachliche Zuständigkeiten auf verschiedene Universitätsbibliotheken und -rechenzentren in Australien verteilt sind, ist aufgebaut worden (WWW Virtual Library), es werden sowohl Datenbanktechnik (auch WAIS) als auch ansatzweise Dublin Core Metadaten eingesetzt. Metadaten-Registries Koordinierungsstellen (,,Registries") für die offiziellen Namen, Definitionen, Beispiele und Anwendungen etc. werden eingerichtet. Somit werden weitere angenommene Qualifier von einer Art ,,Aufsichtsrat" (,,Registry review board") geprüft, inwieweit sie eine sinnvolle Anwendung haben, ob ihre Anwendung im Einklang mit der Grundphilosophie des Dublin Core ist, und ob sie eindeu- BlBLIOTHEKSDIENST 31. Jg. (1997), H. 4 635
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