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Volume Heft 3

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 31.1997 (Rights reserved)

THEMEN______________________________ Leihverkehr Noch zu optimieren ist die Arbeitsumgebung der Mitarbeiterinnen; da wir uns im Abbau der konventionellen Hilfsmittel befinden und bereits PC und Drucker überall aufgestellt sind, wollten wir erst einige Zeit verstreichen lassen, bis die Mitarbeiter ihre praktischen Erfahrungen gesammelt haben, bevor wir dann Arbeitsplatz für Arbeitsplatz, auch unter Berücksichtigung individueller Wün- sche, verbessern. Momentan werden die Programme für die statistische Auswertung der ange- fallenen Fernleihdaten fertiggestellt und getestet, so daß wir demnächst die- jenigen Daten erhalten, die für Steuerungszwecke der Fernleihe notwendig sind. Darüber hinaus bietet der Einsatz der ORACLE-Datenbank mit den SQL- Abfragemöglichkeiten bisher ungeahnte Untersuchungen der angefallenen Daten. Letztlich müssen wir auch noch entscheiden, welche Daten über wel- che Zeiträume archiviert werden sollen. Diejenige Frage, die uns vor allem interessiert und die auch andere Bibliothe- ken interessieren sollte, ist die nach dem weiteren Vorgehen. Im Rahmen des DFG-Projektes haben wir ein Produkt entwickelt, das auch andernorts ein- setzbar sein sollte. Wir haben die Programme mitsamt der zugehörigen Do- kumentation allen größeren Softwarehäusern angeboten, die sich auf dem deutschen Markt für Bibliothekssoftware betätigen. Das Hauptproblem der Nachnutzung scheint aus unserer Sicht der zu leisten- de Aufwand zu sein, um das Fernleihverwaltungssystem in ein bestehendes Ortsleihverwaltungssystem zu integrieren. Wenn man diesen Aufwand nicht treiben will oder kann, so ist die Nachnutzung als separates Fernleihautoma- tisierungssystem denkbar. Damit läßt sich die gesamte Fernleihverwaltung der nehmenden Fernleihe automatisieren sowie die Übermittlung der Bestellungen an die Zielbibliothek(en); außerdem ist der Austausch der gesamten sich auf die einzelnen Bestellungen beziehenden Nachrichten zwischen der nehmen- den und der gebenden Bibliothek automatisch möglich. Lediglich müssen die Nachrichten, die an die Endnutzer gesandt werden - und die bei unserer Ent- wicklung über das Ausleihsystem laufen - auf andere Art erzeugt und produ- ziert werden. Dies erfordert einen gewissen Aufwand, der von Fall zu Fall zu prüfen ist. Grundsätzlich halten wir die Integration in das Ausleihverbuchungs- system für den besseren Weg. Unsere Entwicklung unterscheidet sich von den derzeit vorhandenen bzw. in Entwicklung befindlichen Fernleih-Systemen, wobei Ähnlichkeit oder Unter- schiede zu anderen Systemen von Fall zu Fall zu betrachten sind. Zunächst basiert unser System auf dem ILL-Protokoll nach dem Standard der IFOBS.2) Als Kommunikationsprotokoll liegt nicht mehr X.400 zugrunde, wie es zu Beginn des Projektes geplant und vorgegeben war, sondern TCP/IP. Als Datenbank benutzen wir ORACLE, als Hardware-Plattform SUN. 444 BlBLIOTHEKSDIENST 31. Jg. (1997), H. 3
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