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Volume Heft 12

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 31.1997 (Rights reserved)

Institutionen ______________________________ THEMEN Der Fachbeirat des DBI beschäftigte sich 1995/96 mit Vorschlägen zur Neuorganisation der Regel- werksarbeit, die im Dezember 1996 als Beschluß des Kuratoriums verbindlich geworden sind. Es gibt jetzt eine Konferenz für Regelwerksfragen beim DBI, die die Vertretung aller Bibliotheken Institutionen absichert, sich mit den Grundsätzen bibliothekarischer Regelwerksarbeit befaßt und Vorgaben für nachgeordnete Gremien macht, sowie im DBI eine abteilungsübergreifende Arbeitsstelle für Regel- werksfragen. Diese Neuorganisation stellt bei der Erstellung und Modifikation von Erschließungsregeln die Berücksichtigung betrieblicher und finanzieller Aspekte der Umsetzung in den Bibliotheken und Verbundsystemen sicher.___________________________________ Mit Blick auf die Weiterentwicklung der bibliothekarischen Regelwerke für die ZDB und die GKD ist kritisch anzumerken, daß das DBI bisher nicht in der Lage war, neue Entwicklungen, wie die Einbeziehung von ergänzenden Dienstleistungen, z. B. Abstract-Datenbanken, Online Contents-Datenbanken u. ä. in die Diskussion um Regelwerksfragen einzubringen und Lösungsansät- ze für die durch das derzeit verwendete Regelwerk auftretenden Schwierigkei- ten aufzuzeigen. Seit Anfang 1996 bietet das DBI seinen Benutzern als Ergänzung seiner bibliothekarischen Kataloge einen Table-of-Contents-Dienst an. Das DBI verknüpft die Artikelnachweise mit den Standortnachwei- sen in der ZDB und bietet damit den Benutzern und Bibliotheken einen erheblichen Mehrwert. Den Bibliotheken steht so ein neuartiges Erschließungsinstrument zur Verfügung, das sie ihren eigenen Bibliotheksbenutzern auch lokal anbieten können. Für den Benutzer ergibt sich damit die Möglichkeit, direkt nach Zeitschriftenartikeln zu suchen, und seine Recherche mit der Online-Bestellung zu verknüp- fen. Die Aufsatznachweise werden aus den Inhaltsverzeichnissen von ca. 20.000 wissenschaftlichen Zeitschriften aller Sachgebiete gewonnen und erlauben eine gezielte Recherche einzelner Zeitschriften- artikel. Die Datenbank ContentsFirst umfaßt derzeit ca. 7 Mio. Einträge. Die Daten werden vom British Library Document Supply Centre IBLDSC, Großbritannien} und dem Online Computer Library Center (OCLC, USA) übernommen. Das DBI ist darauf vorbereitet, zukünftig auch elektronische Dokumente nachzuweisen. Als Modell für ein Informationssystem mit gedruckten und elektronischen Bezugsquellen ist mit dem Springer-Verlag ein Kooperationsprojekt gestartet worden, das auf dem Contents-Dienst des Verlages aufbaut.____ Bei der Weiterentwicklung des VK wird seitens des DBI erheblicher Aufwand in maschinelle Dublettenverfahren und die redaktionelle Pflege gesteckt. Die- ses Verfahren war in der Vergangenheit nützlich, wegen seines hohen Auf- wandes aber umstritten. Auch auf selten der Verbundsysteme und der direkt an den VK meldenden Bibliotheken verursacht das jetzige Lieferverfahren erheblichen Aufwand. BIBLIOTHEKSDIENST 31. Jg. (1997), H. 12 2325
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