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Volume Heft 12

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 31.1997 (Rights reserved)

Erschließung ______________________________THEMEN · bevor Manager ,,Standards" einführen wie Dublin Core, und · vor allem, weil wir die Online-Umgebung beim Entwurf von ,,internationa- len Katalogregeln" akzeptieren. 3.5 Ein OPAC mit Super Records von Rahmat Fattahi Beim ,,Prototype Catalogue of Super Records" handelt es sich um die Test- Version eines Katalogs mit Werk-Datensätzen, die den Aufnahmen für einzel- ne Ausgaben übergeordnet sind. Fattahi beschreibt diesen Katalog als eine mehrschichtige Datensatzstruktur, die einen einheitlichen Zugriff auf unter- schiedliche Formen bzw. Ausgaben eines Werkes ermöglicht. Der übergeord- nete Datensatz für ein Werk enthält den Einheitssachtitel des Werkes und die Autorenansetzung zusammen mit einer Auflistung der verschiedenen For- men/Titelfassungen, die mit den eigentlichen Datensätzen für die einzelnen Ausgaben verknüpft sind. Zunächst bezeichnet der übergeordnete Werk- Datensatz nur das Werk an sich (nicht verknüpft mit einzelnen Ausgaben). Ei- ne wichtige Anforderung an den mehrschichtigen Datensatz ist es, Verknüp- fungen zwischen verschiedenen Datensätzen für verschiedene Formen/Titel- fassungen/Ausgaben eines Werkes einzuschließen. Es handelt sich also um einen OPAC-Prototyp, bei dem man sich von den Datensätzen der Werke (Autor + Einheitssachtitel) zu den einzelnen Ausgaben und Dokumentarten ,,durchklicken" kann. Bei Shakespeares Hamlet kann man folgendermaßen navigieren: Text (editions//Translations//Adaptations or arrangements//Changes of Genre (music performances, operas, novelisation etc.//Versions (by physical form). Bei Texten kann man zwischen frühen und späten Editionen wählen, bei Ver- sionen zwischen Sound recordings/A/ideo recordings//Electronic versions ...2). Rahmat Fattahi hat sehr eindrucksvoll am Beispiel Hamlet von Shakespeare vorgeführt, welche Datenmengen bei dieser kombinierten Verfasser-Titel- Anfrage in renommierten Datenbanken der Welt dem Benutzer gezeigt werden (bis zu 7000 Treffer!). Dagegen ist die Untergliederung von Ausgaben über- zeugend. Ich glaube, daß mit der bisherigen Erfassung ein solcher OPAC mit ,,Super- aufnahmen" aufgebaut werden kann, vorausgesetzt, man wendet konsequent normierte Namensansetzung an, macht Eintragungen für Einheitssachtitel, vergibt sorgfältig Sprachangaben und Erscheinungsjahre, allgemeine und spezifische Materialbenennungen und vor allem einheitliche Codes für formale Angaben. Wir haben in Deutschland den großen Vorteil, daß in unseren Datenbanken bereits zahlreiche Verknüpfungen vorgenommen werden. Dies ist nicht annä- BlBLIOTHEKSDIENST 31. Jg. (1 997), H. 1 2 2293
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