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Volume Heft 11

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue31.1997 (Rights reserved)

Erschließung _____________________________ THEMEN nutzerwünsche nicht treffen: Das ist die Gliederung des Erscheinungsverlaufs von Zeitungen nach Titeländerungen (Split-Entry). Für Zeitungen ist die Zu- sammenfassung als Zeitungsunternehmen gerade aus Benutzersicht bedeut- sam. Es schien aber auf der einen Seite unrealistisch, die ZETA-Regeln in die- sem Punkt, der - was Zeitschriften betrifft - auch international eingeführt ist, zu revidieren. Auf der anderen Seite bringt der Nachweis von Zeitungen in der ZDB großen Nutzen - nicht nur für die beteiligten Bibliotheken, sondern gera- de für die Benutzer, mit sich und so mußte dieser Nachteil für die Zeitungska- talogisierung in der ZDB hingenommen werden. Entstehung der Projektidee Nach diesem Diskussionsstand konnte es nur noch darum gehen, nun mög- lichst viele Zeitungen in die ZDB aufzunehmen. Dieses Interesse teilte die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die über Jahre die Mikroverfilmung von Zeitungen als bestandserhaltende Maßnahme gefördert hat und fördert. Die DFG verlangt als Eigenbeitrag in diesem Förderprogramm unter anderem die Titelaufnahme und den Nachweis der Bestände in der ZDB. Parallel hierzu hat die DFG die Anträge der Staatsbibliothek zu Berlin und des Instituts für Zei- tungsforschung (Dortmund) genehmigt, Diplombibliothekare befristet mit dem Einbringen der dort vorhandenen Zeitungen in die ZDB zu beauftragen. Die Berliner Staatsbibliothek besitzt einen der größten Zeitungsbestände in Deutschland, das Institut für Zeitungsforschung in Dortmund ist die größte Spezialbibliothek für Zeitungen. Zeitungsbestand des Instituts Das Institut für Zeitungsforschung bezieht laufend über 70 Zeitungen, deren Archivierung überwiegend auf Mikrofilm erfolgt (Bestand ca. 80.000 Mikrofilm- rollen), ferner liegen ca. 27.000 Zeitungsbände vor. Der Zeitungsbestand ist geographisch, inhaltlich und zeitlich breit gefächert. Viele Zeitungsunterneh- men sind fast vollständig vorhanden, wie z.B. westfälische und Dortmunder Zeitungen, aber auch überregional verbreitete Blätter. Zudem sind Zeitungs- bestände aus pressehistorisch bedeutsamen Zeitabschnitten, wie der Märzre- volution 1848, besonders zahlreich vorhanden. Neben überregional verbreite- ten Zeitungen hat das Institut auch Bestände von regional und lokal verbreite- ten Blättern, die selten überliefert sind. Der gesamte Zeitungsbestand umfaßt ca. 2.500 Signaturen, d.h. Zeitungsunternehmen, die unter Berücksichtigung der Split-Entry-Regelung der ZDB ca. 3.750 Zeitungstiteln im ZETA-Format entsprechen. BlBLIOTHEKSDIENST 31. Jg. (1997), H. 11 2145
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