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Volume Heft 12 Anregungen zu einer Schlagwort-Verwaltung in elektronischen Bibliothekskatalogen

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 30.1996 (Rights reserved)

Erschließung ___:_______________________ THEMEN SW8 / SW1 SW8 / SW2 / SW3 / SW4 In der ersten Variante wären also (jeweils ohne Permutation gemäß obiger Formel) insgesamt 17 (unterschiedlich lange) Schlagwörter zu speichern. In der dritten Variante wären es bei Spezialinvertierung sogar 51 (unterschiedlich lange) Schlagwörter. Schlagwörter lassen sich in SIKIS zwar in den Titelaufnahmen als Ketten ab- legen, im Wörterbuch, d.h. dem Sucheinstieg, aber nur durch Spezialinvertie- rung als Kette zur Darstellung bringen (s.o.). Daher darf an dieser Stelle kein unnötiges Spannungsverhältnis von erster und dritter Variante aufgebaut werden. Wenn die dritte Variante durch Spezialinvertierung des Schlagwort- feldes realisiert wird, beinhaltet sie bereits die erste Variante: Die erste Varian- te läßt sich ohne die dritte, aber die dritte Variante läßt sich (hinsichtlich des Aufbaus des Wörterbuchs) nicht ohne die erste realisieren! Folglich sind die Kombinationsmöglichkeiten Nr.(6), 13 und 15 zu eliminieren. (In Klammem gesetzte Nummern sind bereits durch vorhergehende Bestimmungen elimi- niert worden. Wenn diese Nummern ein zweites Mal geklammert aufgeführt werden, sprechen also mindestens zwei Gründe gegen diese Kombination von Varianten.) Vergleich von Variante 1. und Variante 3. hinsichtlich b): Die Beurteilung dieses Sachverhaltes hängt davon ab, welchen Informations- wert man in Online-Katalogen zum einen der Kettenbildung von Schlagwör- tern und zum anderen deren Permutationsmustern zumißt. Man mag das Ausmaß des durch die Kettenbildung von Schlagwörtern realisierten Informa- tionswertes unterschiedlich beurteilen. Unbestreitbar jedoch ist m.E., daß durch die Kettenbildung ein zusätzlicher Informationswert realisiert wird, da die Schlagwörter in einen spezifizierenden Kontext gestellt werden. Wenn dem so ist, und unter der Voraussetzung, daß die Kettendarstellung nicht in der Normdatei, sondern im Wörterbuch realisiert wird (ich komme später darauf zurück), rangiert im Sinne der Benutzerfreundlichkeit die dritte Variante vor der ersten Variante; wer den Permutationsmustern einen zusätzlichen Informationswert zumißt (ich persönlich tue das), wird hinsichtlich der Benut- zerfreundlichkeit selbstverständlich der Variante 3.2 gegenüber der Varian- te 3.1 den Vorzug geben, weil dadurch die Anzahl der Sucheinstiegsmöglich- keiten im Wörterbuch wächst. Ein anderes Problem der ersten Variante ergibt sich, wenn mehrere Schlag- wortketten vorhanden sind. Wir würden dann z.B. folgendes Bild erhalten: 710.001 :SW1 710.002:SW2 BlBLJOTHEKSDIENST 30. Jg. (1996), H. 12 2033
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