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Volume Heft 11 ARIADNE: Der rote Faden durch das britische eLib-Programm

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 30.1996 (Rights reserved)

Neue Medien _____________________________ THEMEN träge betreffen. Die Anzahl der bisher veröffentlichten Artikel ist aufgrund der wenigen Ausgaben zur Zeit noch gering, wird aber ständig zunehmen. Um auch dann einen gezielten Zugriff auf jeden Artikel zu ermöglichen, wurde bereits ab der ersten Ausgabe eine Suchmaschine implementiert. Nach unse- ren Erfahrungen ist allerdings lediglich eine Suche nach Namen von Personen oder Projekten sinnvoll, da eine Suche nach Begriffen im Volltext zu viel Bal- last mit sich bringt. 5. Vergleich der beiden Publikationsformen Vergleicht man die beiden Versionen von ARIADNE, sollte man im Gedächtnis behalten, daß die elektronische Version von Anfang an als Hauptergebnis des Projekts konzipiert war und die Print-Version nur eine Ergänzung darstellt, die Benutzern, die ARIADNE noch nicht online erhalten können, einen Zugriff er- möglicht. Die Herausgeber von ARIADNE gehen mit der Parallelpublikation einen zur Zeit ungewöhnlichen Weg: Momentan stellen elektronische Versionen bereits erscheinender Zeitschriften lediglich ein zusätzliches Angebot dar. Will man auf den gesamten Inhalt der Zeitschrift zugreifen, so findet man diesen nur in der Print-Version (z.B. NfD). Das Projekt ARIADNE verschiebt diesen Schwerpunkt auf die Seite der elek- tronischen Version. ARIADNE-Print ist also das zusätzliche Angebot. Die Hauptartikel sind weitgehend vorhanden - manchmal allerdings in gekürzter Form -, auch wird versucht, die verschiedenen Rubriken der elektronischen Version abzudecken. Von Ausgabe zu Ausgabe kann es jedoch passieren, daß manche Rubriken überhaupt nicht oder nur in Teilen vertreten sind, die Rubrik ,,Get tooled up", in der hauptsächlich technische Aspekte behandelt werden, fehlt in der Print-Version vollständig. Auch die Entwicklung des Umfangs zeigt, daß der Schwerpunkt von den Her- ausgebern auf die e-Version gelegt wird: Der Umfang der elektronischen Ver- sion wird ständig größer, es werden neue Rubriken eingefügt. Der Umfang der gedruckten Ausgabe bleibt dagegen konstant auf 12 Seiten festgelegt. 6. Bewertung ARIADNE versteht sich selbst als Sprachrohr für die Berichterstattung über die eLib-Programme einerseits und als Informationsmittel für britische Univer- sitätsbibliotheken andererseits. Diese beiden Ansprüche werden durch die veröffentlichten Artikel gut erfüllt: Die Berichte über die Projekte sind sehr umfangreich und aktuell, was sicherlich darauf zurückzuführen ist, daß das JISC der finanzielle Träger der Zeitschrift ist und diesem Punkt somit eine übergeordnete Bedeutung zukommt. Auch die Features als Rubrik, die Artikel BIBLIOTHEKSDIENST 30. Jg. (1996), H. 11 1 2 9 9
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