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Volume Heft 10 Das Elektronische Depot des Südwestdeutschen Bibliotheksverbunds

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 30.1996 (Rights reserved)

THEMEN _____________________________ Neue Medien Als Resümee lassen sich folgende " 10 Gebote zum SWB-E-Depot" formulieren: 1)Das SWB-E-Depot ist als virtueller Medienspeicher ohne eigene Erschlie- ßungsinstrumente angelegt im Sinn eines geographisch verteilten "Lagers". 2) Das SWB-E-Depot ist zunächst ein "einfaches" Multimedia-Archiv, be- grenzt auf die zwei Strukturen · Text (möglichst in einer Dokumentebeschreibungssprache) und · Image. 3) Die im SWB-E-Depot gehaltenen Meta- und Vollinformationen werden in der bibliographischen Verbund-Datenbank und dadurch automatisch in allen abgeleiteten regionalen und lokalen Sekundärbeständen nachgewiesen. 4) Die Verknüpfung vom SWB-Pool zur Information im SWB-E-Depot geschieht · direkt bei den Metainformationen wie Abstracts, Rezensionen, Inhalts- verzeichnissen usw. oder · indirekt über "Erschließungsdateien" 5) Der SWB-Pool ist entkoppelt von den Vollinformationen im SWB-E-Depot (und von externen Medienservern außerhalb des SWB-E-Depots) analog der PURL (Persistant URL) über 1:1- bzw. 1:n-Konverter. 6) Der Zugang zum SWB-E-Depot erfolgt standardmäßig über die Online- Kataloge (derzeit nur Version WWW-OPAC), und zwar dreistufig hierar- chisch auf Verbund-, Regional- und Lokal-Ebene. Der Verbund-OPAC ist hierbei als eine Art "virtual union catalogue" zu sehen. 7) Die Erschließung der Medien erfolgt zweistufig: · bis zur bibliothekarischen Beschreibung über die Online-Kataloge, · auf Dokumenteebene innerhalb des SWB-E-Depots über Erschlie- ßungsdateien. 8) Strukturierung und Erschließung über Volltextsuche, Register oder Inhalts- verzeichnis für Vollinformationen sind für jedes Dokument in einer Er- schließungsdatei zusammengefaßt, die gleichzeitig auch LINK-Konverter- funktionen wahrnehmen kann. 9) Strukturierung und Erschließung eines Dokuments können stufenweise und zeitlich gestaffelt erfolgen. 10) Dokumentelieferungen erfolgen · durch Selbstbedienung online aus der Katalogrecherche heraus oder · durch selfordering für umfangreichere, nicht online-abrufbare Medien. Einige URL's, auf die im Text Bezug genommen wurde: · WWW-OPAC des Südwesddeutschen Bibliotheksverbunds http://www.swbv.uni-konstanz.de/CGI/cgi-bin/opacform.cgi 1734 BIBLIOTHEKSDIENST 30. Jg. (1996), H. 10
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