Path:
Volume Heft 10 Das Elektronische Depot des Südwestdeutschen Bibliotheksverbunds

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 30.1996 (Rights reserved)

Neue Medien _____________________________ THEMEN tionssystem) über einen Hyperlink verknüpft. Unbemerkt wurde der OPAC- Dialog verlassen (damit auch die bibliographische Datenbank) und nach BIBINFO verzweigt. Mit der Backfunktion des Browsers kehrt der Suchen- de ebenso unbemerkt wieder in den OPAC-Dialog zurück (d.h. in die bi- bliographische Datenbank). Eine noch weitere Entfernung vom WWW-OPAC ist möglich, wenn in der Kurzinformation einer Bibliothek wieder "anklickbare" Wendungen wie "lokales Informationssystem", "lokaler OPAC" oder ähnliche gefunden werden: In die angezeigte Information sind erneut Hyperlinks eingebunden, über die weitere bibliothekseigene Informationssysteme (allgemein WWW-Homepages) oder lokale Kataloge erreichbar sind. Was hat dies mit dem elektronischen Depot des SWB-Verbunds oder gar einem virtuellen Medienspeicher zu tun? Nichts! Es sollte nur das geltende Prinzip vorgestellt werden: Aus jedem Rechercheergebnis im WWW-OPAC des SWB-Verbunds können mittels der Hyperlinktechnik weitergehende Infor- mationen angeboten und abgerufen werden. Rückblick, Vorgeschichte Mitte 1994 wurde der oben angesprochene WWW-OPAC einschließlich seiner Verknüpfungen zu BIBINFO in einer ersten Experimentalversion freigegeben. Angestoßen durch Projekte in den USA begannen die ersten Planungen und Experimente zum Speichern von Volltexten und ihrer Erschließung über den WWW-OPAC. Zeitlich ungefähr parallel wurde der Arbeitsgruppe "EDV in wissenschaftlichen Bibliotheken" des Ministeriums für Wissenschaft und For- schung in Baden-Württemberg ein erstes Diskussionspapier1) zu einer elek- tronischen Speicherbibliothek vorgelegt. Die Arbeitsgruppe erteilte an den Südwestdeutschen Bibliotheksverbund und die Bibliothek der Universität Konstanz den Auftrag, dieses Projekt einer elektronischen Speicherbibliothek weiter zu bearbeiten. Im März 1995 war ein Arbeitsstand erreicht, der auf der Basis zweier neuer Planungspapiere eine erneute Beschäftigung der Arbeits- gruppe mit diesem Thema forderte. Definiert wurde: "Inhalt des Projekts ist die praktische Erprobung der elektronischen Speicherung von Dokumenten für die Bibliotheken des Landes in einem Prototyp einer elektronischen Spei- cherbibliothek, bei dessen Realisierung nachgewiesen wird, ob und wie die Bibliotheken mit Hilfe der elektronischen Speicherung einen Teil ihrer künfti- gen Aufgaben bewältigen können".2)/3) Der Gedanke der elektronischen Speicherbibliothek wurde leider nicht weiter verfolgt. Die Vorüberlegungen gingen ein in das Vorhaben eines "Elektronischen Depot des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes" (SWB-E-Depot). BIBLIOTHEKSDIENST 30. Jg. (1996), H. 10 1 2 7 5
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.