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Volume Heft 10 Erhebung der vom Papierzerfall bedrohten Bestände der Sondersammelgebiete

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 30.1996 (Rights reserved)

Bestandserhaltung__________________________ THEMEN digt; 38,5 % (198.970 Bände) sind behandlungsbedürftig; 16,3 % (76.235 Bände) sind nicht mehr benutzbar. Die Angaben über den Schädigungsgrad sonstiger Materialien beziehen sich in erster Linie auf die Dissertationen des SSG 22 sowie die SSG 26 (Zeitungen), 28,1 (Topographische Karten) und 28,2 (Thematische Karten). Es handelt sich um 818.000 Bände und Blätter und damit 8,8 % des Gesamtbe- standes aller SSG-Bibliotheken. · Die 63.000 Dissertationen des SSG 22 werden zu 100 % als nicht ge- schädigt eingestuft. · Die 130.000 Zeitungen des Sammelschwerpunkts 26 sind lediglich zu 15 % nicht geschädigt. 35 % sind behandlungsbedürftig und sogar 50 % sind nicht mehr benutzbar. · Bei den Topographischen und Thematischen Karten der SSG 28,1 und 28,2 handelt es sich um einen Gesamtbestand von 625.000 Blättern. 68.8 % werden als nicht erkennbar geschädigt angesehen. Das sind 377.734 Blätter. 27,4 % (231.133 Blätter) gelten als behandlungsbedürftig. Nur 3,8 % (16.133 Blätter) sind nicht mehr benutzbar. 6. Bisherige Maßnahmen der Bestandserhaltung Bedauerlicherweise sehen sich die wenigsten Bibliotheken in der Lage, Band- angaben über ihre bisherigen Maßnahmen zu machen. Mit Ausnahme der StUB Frankfurt, die 20.000 Bände Monographien und Zeitschriften intensiv restauriert und 8.000 Bände verfilmt hat, dürften Bestandserhaltungsmaß- nahmen in größerem Umfang nicht vorgenommen worden sein. Insgesamt 42 SSG haben Angaben gemacht zu Bestandserhaltungsmaßnah- men bei Monographien. Die Restaurierung wurde in 24 SSG angewendet, die Verfilmung in 33 SSG, die Entsäuerung in 7, die Kopie (zumeist im Einzelfall) in 24 und die Vormerkung in 9. In keinem SSG wurde von der Digitalisierung Gebrauch gemacht. Für 32 SSG liegen Angaben über Bestandserhaltungsmaßnahmen bei Zeit- schriften vor. 19 SSG geben an, Bände restauriert zu haben. Bei 25 SSG wurden Bände verfilmt, bei 7 entsäuert, bei 18 zumeist im Einzelfall kopiert und bei 8 vorgemerkt. Auch hier fand die Digitalisierung keine Anwendung. 23 SSG haben erklärt, Bestandserhaltungsmaßnahmen für sonstige Materiali- en durchgeführt zu haben. Von der Restaurierung wurde in 2 SSG Gebrauch gemacht, von der Verfilmung in 18 SSG, von der Entsäuerung in 3, von der Kopie in 17, von der Vormerkung in 4 SSG. Daß in 12 Fällen Bestände digita- lisiert wurden, geht zurück auf ein Projekt der StUB Frankfurt zur Digitalisie- rung historischer Bilder. BIBLIOTHEKSDIENST 30. Jg. (1996), H. 10 1659
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