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Volume Heft 8/9 Die TIB in Hannover auf dem Weg zur Elektronischen Technischen Informationsbibliothek

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 30.1996 (Rights reserved)

Technik _______________________._____________ THEMEN wickeln. Dazu sind für die folgenden Teilaufgaben technische und organisato- rische Lösungen zu finden, im Massenbetrieb(l) zu erproben und in die Ge- schäftsabläufe und die EDV-Umgebung der Bibliothek zu integrieren: · Technik der elektronischen Speicherung von Volltexten auf einem Archiv- server; · Bereitstellung und Verwaltung elektronischer Dokumente (auf der Grund- lage von eigenem Input, Input mit Hilfe von Servicefirmen, Datenübernah- me z. B. von Verlagen und wissenschaftlichen Fachgesellschaften); · Lieferung elektronischer Dokumente über Kommunikationsnetze (DATEX- P/WIN, Internet, ISDN); · Abrechnungsverfahren für elektronische Dokumente sowohl gegenüber den Nutzern als auch den Herstellern (z. B. Verlagen). In einem ersten Schritt wurden hierfür die vom BMBF geförderten Deutschen Forschungsberichte als geeigneter Dokumentbereich ausgewählt, denn: · die TIB ist Depotbibliothek für Deutsche Forschungsberichte ihrer Fach- gebiete; · die Urheberrechtsfragen sind durch den BMBF eindeutig regelbar; · die Dokumente bilden die Problem palette der Integration von Text, Bild, Graphik, Farbe, Graustufen, Großformate etc. zu einem elektronischen Do- kument hervorragend ab; · es besteht ein Interesse von Kundenseite: Bei jährlich erscheinenden ca 2.200 Berichten werden täglich im Durchschnitt 20 Titel bestellt; es wird also eine Dienstleistung angeboten, für die ein tatsächlicher Bedarf be- steht. Das Angebot eines direkten Dokumentlieferdienstes mit einem differenzierten Leistungsangebot für die Industrie und den Hochschulbereich ist ein wesentli- cher Bestandteil des Dienstleistungsangebotes der TIB. In den letzten Jahren sind durch Projekte des BMFT/BMBF, aber auch durch Eigenleistung der Bibliothek, viele Anstrengungen zur Automatisierung der Geschäftsgänge des Bereichs ,,document delivery" unternommen worden. Die Zielvorgaben be- standen nicht nur in der Rationalisierung und Kostenminimierung von internen Betriebsabläufen, sondern vor allem in der Verbesserung des Informationsan- gebotes und der Erhöhung des Bedienungskomforts für den Kunden. Die elektronische Kette, beginnend mit dem Dokumentnachweis, über die Be- stellung und die Kopieerstellung bis hin zur elektronischen Lieferung, soll mit dem Projekt TIBQUICK 2000 geschlossen werden. Im Rahmen des Projektes wird das Dienstleistungsangebot der Bibliothek in vielen Details optimiert werden: BIBLIOTHEKSDIENST 30. Jg. (1996), H. 8/9 1 8 4 3
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