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Volume Heft 8/9 Bibliothekarische Öffentlichkeitsarbeit durch Informationsangebote im World Wide Web

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 30.1996 (Rights reserved)

THEMEN _____________________________ Neue Medien können, werden stark benutzt. Wichtig ist dabei vor allem eine zentrale Adres- se201 - die eingehende Post wird dann an die zuständigen Kolleginnen und Kollegen verteilt und von diesen beantwortet. So verliert die Bibliothek ihre Anonymität und es entwickelt sich ein Dialog, der unser Ansehen in der Öf- fentlichkeit nur fördern kann. Ist die Bibliothek einmal als kompetente Internet-lnformationsanbieterin und - Informationsvermittlerin anerkannt, wird sie auch als Gesprächs- und Ent- scheidungspartnerin zu universitären Kommissionen und Arbeitskreisen, die sich mit dem Thema beschäftigen, eingeladen. Dabei ist es in Düsseldorf so, daß sich sowohl die Arbeitsgruppe Campus-Informationssystem als auch die Arbeitsgruppe der WWW-Informationsanbieter in der Bibliothek trifft: die Bi- bliothek erscheint als neutraler Ort zwischen den Fakultäten und dem Re- chenzentrum - und sie behält auch im Zeitalter des Internet ihre Stellung als die Informationszentrale der Universität. Anders ausgedrückt: wenn wir durch Informationsangebote, Schulungen und Kommunikation auch dem Bereich Internet den Stempel ,,Bibliothek" aufdrük- ken, werden wir auch weiterhin als die Informationsspezialisten der Hochschu- le ernstgenommen werden. ,,Bibliothekarische Öffentlichkeitsarbeit durch Informationsangebote im und über das World Wide Web" kann mithin, so hoffe ich, dazu beitragen, daß die Bibliothek in der sich verändernden Umwelt überlebt. Anmerkungen: 1) Überarbeitete Fassung eines Vortrags, gehalten auf dem 86. Deutschen Bibliothe- kartag in Erlangen. 2) Wolfgang J. Koschnick: Standardlexikon Werbung, Verkaufsförderung, Öffentlich- keitsarbeit. - München: Säur, 1996; s.v. ,,Öffentlichkeitsarbeit". 3) Die ULB Düsseldorf war als eine der ersten Einrichtungen der HHU im Internet präsent. Dies verdankt sie einerseits der ausgezeichneten Kooperation mit dem Uni- versitätsrechenzentrum und der steten Hilfsbereitschaft des dortigen Webmasters, Herrn Dipl.-Math. Bernd Cappel, andererseits der unbürokratischen und delegie- rungsbereiten Förderung durch die Direktorin. Beiden danke ich ganz herzlich. 4) Koschnick (wie Anm. 1). 5) Labyrinth: A World Wide Web Server for Medieval Studies, ,,http://www.georgetown.edu/labyrinth/". 6) Cf. Arlene H. Rinaldi: Die Netiquette der Webseitenautorinnen (,,http://www.ping. at/guides/netmayer/netmayer.html#web") - Grundsatz: ,,Web-Seiten sollten so gestaltet werden, daß sie auch eine Benutzerin mit einem 9600-Modem angenehm surfen kann". 7) ,,http:// www.uni-duesseldorf.de/WWW/ulb/netscanl.html". 8) ,,http:// www.uni-duesseldorf.de/WWW/ulb/hinweise.html". 9) ,,http://www.deutsche-bank.de/online_d/kurse/aktien" 1458 BIBLIOTHEKSDIENST 30. Jg. (1996), H. 8/9
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