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Volume Heft 8/9 WebCAT: Erfahrungen bei der Katalogisierung von Internet-Dokumenten an der SUB Göttingen im Rahmen des WebDOC-Projektes1

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 30.1996 (Rights reserved)

THEMEN _____________________________ Erschließung Oft werden die Dokumente dort nur für bestimmte Zeit angeboten. Wir aber wollen sie dauerhaft hier halten. Bei der Beschaffung der Dokumente hat die SUB Göttingen in diesem Falle einen relativ schwierigen Part übernommen, da sie bisher nicht auf eigene Dokumente zurückgreift, sondern auf Dokumente aus dem Internet zugreift, die in unterschiedlicher Weise angeboten werden, z. B. Angebote/Bestellun- gen per E-Mail oder FTP (File Transfer Protocol) oder World-Wide-Web- Angebote (was immer viel langsamer geht, wenn es sich um Dokumente aus Nordamerika handelt!). Bei der Beschaffung dieser Dokumente spielen folgende Faktoren eine Rolle: 1. Wo ist der Server ? Die Zugriffszeiten in USA sind tagsüber langsam! 2. Wie wird das Dokument angeboten? Braucht man a) bei komprimierten Dateien ,,Entpacker"? b) bestimmte ,,Viewer" (Software) zum Lesen von Formaten (pdf, teX, tiff usw.) 3. Woher bekomme ich die Werkzeuge (Tools) zum Entpacken bzw. zum Lesen der Dokumente? Berücksichtigt werden muß außerdem, daß im WebCAT z. Z. nur die folgen- den Formate bedient werden: HTML = Hypertext Markup Language PDF = Portable Document Format PS = Postscript TIFF = Tagged Image File Format TeX. Die entsprechende Software zum Lesen dieser Formate ist für die Projekt- partner vom FTP-Server von PICA in Leiden abrufbar. Wie schon erwähnt, bereitet die Beschaffung der Dokumente aus USA erheb- liche Schwierigkeiten, wenn es sich um WWW-Dokumente handelt, da die Zugänge tagsüber überlaufen sind. Hier kann man nur morgens früh gut arbei- ten. Auf manchen Servern liegen die Dokumente nur vorübergehend und werden dann abgeräumt oder verschoben. Das kann zu unliebsamen Überraschungen führen, wenn man nicht sofort zugreifen kann. Die Werkzeuge für das Entpacken und Lesen der Dokumente müssen instal- liert sein, damit die Dokumente weiter bearbeitet werden können. Die ersten Tests laufen in der Dienststelle Mikroformen und Neue Medien, d. h. hier wurden anhand von Adressen und Nachrichten des Erwerbungslei- 1406 BIBLIOTHEKSDIENST 30. Jg. (1996), H. 8/9
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