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Volume Heft 6 Aus der 30. Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der Verbundsysteme

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 30.1996 (Rights reserved)

THEMEN ______________________________ Gremien logisierung in der ZDB. Zeitgleich mit dem Zentralsystem gingen alle Lokalsy- steme in Darmstadt, Frankfurt a.M., Gießen, Kassel und Marburg mit dem OPAC in Produktion. In Gießen und Marburg ist außerdem die Ausleihverwal- tung im Produktionsbetrieb. Der Gesamtausbau des neuen Verbundsystems auf Basis PICA erfolgt sukzessive unter Einbeziehung aller Funktionen und soll bis Ende 1997 abgeschlossen sein. Die Einführung des neuen Systems hat auch organisatorisch zu einigen Ände- rungen geführt. Die technische Betreuung des Zentralsystems (CBS) und der lokalen Bibliothekssysteme (LBS) fällt nunmehr in erster Linie in die Zustän- digkeit der jeweiligen Hochschulrechenzentren. Um bei dieser verstärkt de- zentralen Struktur die notwendige enge Zusammenarbeit zwischen den ein- zelnen Rechenzentren bei der technischen Betreuung von CBS und LBS zu gewährleisten, wurde eine AG Technik eingerichtet, in der sich zentrale und lokale Ansprechpartner koordinieren und den Kontakt zu den PICA-Partnern absprechen. Die Fusion des Bibliotheksverbundes Niedersachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen mit dem Norddeutschen Verbund wurde offiziell vollzogen. Der Verbund nennt sich jetzt ,,Gemeinsamer Bibliotheksverbund" (GBV). Zu den Projekten, an denen die Verbundsysteme maßgeblich beteiligt sind, wurde berichtet: Von Seiten des Deutschen Bibliotheksinstituts wurde eine Umfrage bei den ,,Kunden" der ZDB und GKD bezüglich der Lieferung und Übernahme von MAB2-Daten durchgeführt. Ergebnis dieser Umfrage war, daß zur Zeit nur zwei Verbundsysteme (Hessen und GBV) in der Lage sind, MAB2-Daten zu liefern und zu verarbeiten. Die GKD wird daher im Laufe die- ses Jahres auf MAB2 umsteigen, ein MAB1-Dienst ist aber weiterhin möglich. Die ZDB wird wie die anderen Kooperationspartner erst nach Einführung des neuen Systems ca. 1998 umsteigen. Die Deutsche Bibliothek wird ab Mai 1996 die PND und die SWD in MAB2 angebieten, es wird aber weiterhin die Möglichkeit geben, MAB1-Daten zu erhalten. Mit der MAB2-Einführung ist die Deutsche Bibliothek auf einen neuen Zeichensatz nach ISO-Norm 5426 um- gestiegen. Diese Umstellung bereitet Probleme, da einige Codierungen (Umlaute, Schrägstrich durchgezogen etc.) nicht mehr möglich sind. Eine Erweiterung der ISO-Norm 5426, z.B. um die Codierung von Umlauten, ist nicht möglich. Die AG spricht sich dafür aus, die ISO-Norm 5426 in ihrer offi- ziellen Version anzuwenden, ohne gesonderte Codierung für deutsche Umlau- te. Die PND ist in ILTIS seit September 1995 für alle Anwendungen offen. Der Inhalt beträgt z.Z. ca. 403.900 Datensätze, die aus 391.000 Datensätzen der alten Datei generiert wurden. Die Personennamen der Zentralkartei der Auto- graphen werden erst im Herbst 1996 eingespielt. Auf dem Bibliothekartag 1092 BlBLIOTHEKSDIENST 30. Jg. (1996), H. 6
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