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Volume Heft 6 MAB2-Zeichenvorrat und -codes Erweiterungen von MAB2 für Elektronische Publikationen

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 30.1996 (Rights reserved)

Erschließung ___________________________ THEMEN rungsantrag sind damit gegenstandslos und für die Zeichencodierung nicht zu verwenden. Daraus ergibt sich für die Verwendung des MAB2-Zeichensatzes im ein- zelnen: 1. Die deutschen Umlaute werden aufgelöst als zwei Zeichen codiert, und zwar zusammengesetzt aus den Umlautpunkten und dem entsprechenden Grundbuchstaben, der auf die Umlautpunkte folgt. Das diakritische Zei- chen für die deutschen Umlaute ist codiert auf: · Pos. 12/9 2. Das Nicht-Sortierzeichen wird entsprechend der dafür geltenden interna- tionalen Norm ISO 6630 Bibliographie Control Set codiert auf: · Pos. 8/8 Nicht-Sortierzeichen, Beginn (NSB) · Pos. 8/9 Nicht-Sortierzeichen, Ende (NSE) 3. Der durchgezogene Schrägstrich ist in ISO 5426 nicht enthalten. Eine di- rekte Ein-Zeichencodierung ist jedoch auf nachfolgenden Pos. möglich für: · Pos. 14/8 Polnisches L (Großschreibung) · Pos. 14/9 Skandinavisches ,,Ö" (Großschreibung) · Pos. 15/8 Polnisches l (Kleinschreibung) · Pos. 15/9 Skandinavisches ,,ö" (Kleinschreibung) 4. Der durchgezogene Querstrich ist in ISO 5426 nicht enthalten. Direkt als ein Zeichen können jedoch codiert werden auf: · Pos. 14/2 Serbokroatisches, stimmhaftes dentales Dj · Pos. 15/2 Serbokroatisches, stimmhaftes dentales dj 5. Der Verweisungspfeil ist in ISO 5426 nicht enthalten. Ersatzweise kann er jedoch für die Ausgabe aus vorgesehenen Zeichen generiert werden, z.B. aus Bis-Strich (Pos. 2 /13) und Spitze Klammer zu (Pos. 3 /14). Dies bedeutet, daß jetzt bei der ISO über das DIN eine Erweiterung von ISO 5426 nur noch um Codes für den Verweisungspfeil, den durchgezogenen Querstrich und den durchgezogenen Schrägstrich betrieben zu werden brauchte. Für die beiden letzteren Zeichen dürfte eine solches Vorgehen aller- dings nur dann Aussicht auf Erfolg haben, wenn bei der ISO der Nachweis er- bracht werden könnte, daß dafür auch tatsächlich ein Bedarf besteht, der durch die in ISO 5426 direkt codierbaren Zeichen nicht bereits abgedeckt ist (d.h. Polnisches L und polnisches l; skandinavisches Ö und ö). Nach Auffassung der Mitglieder des MAB-Ausschusses ist darüber hinaus die gesamte Zeichenvorratsnorm DIN 31628, 2. Stufe inzwischen obsolet. Statt dessen sollte der in ISO 646 / 5426 ja immanent enthaltene Zeichenvorrat zu- mindest für das deutsche Bibliothekswesen als maßgeblich und verbindlich BIBLIOTHEKSDIENST 30. Jg. (1996), H. 6 1 8 0 5
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