Path:
Volume Heft 5 Der 5. Geburtstag der BIS-LOK-Treffen

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 30.1996 (Rights reserved)

THEMEN ______________________________ Technik 3.2. Erste Erfahrungen mit BIS-LOK 3.0 An der Universität zu Köln und in anderen Bibliotheken nahmen Mitarbeiter der Firma DABIS die Installation von BIS-LOK 3.0 vor. Das Institut Arbeit und Technik bekam ein Streamertape mit BIS-LOK 3.0; dieses ließ sich problem- los einlesen. Danach begannen die Schwierigkeiten: · BIS-LOK lief zunächst nicht, weil die Lieferung unvollständig gewesen war. Mit einigem Herumprobieren konnten Dateien aus der Vorgänger-Version übernommen werden, so daß das Programm wenigstens gestartet werden konnte. Nach einigen Tagen kam eine Diskette als Nachlieferung mit den fehlenden Dateien. · Im IAT wird immer die Datenbank gesperrt, wenn ein BIS-LOK-Modul beendet wird, und muß über einen eigens dafür vorgesehenen Menüpunkt wieder freigegeben werden. Außerdem ließ sich der BISKERN, wenn er einmal gestartet war, nicht mehr beenden. Es wurde zwar von DABIS tele- fonisch zugesagt, dieses Problem zu beheben, da es sich als äußerst lä- stig beim Testen erwies; doch erfolgte dies bis zum Abschluß des Tests nicht. Ein weiteres Telefongespräch danach ergab, daß das Problem nicht ohne weiteres lösbar war, sondern daß das Einspielen der inzwischen ver- besserten BIS-LOK-Beta-Version nötig gewesen wäre. Darauf wurde al- lerdings verzichtet. · Mehr oder weniger durch Zufall fand sich schließlich im IAT selbst die Lösung des Problems: auf dem Rechner, auf dem BIS-LOK 3.0 installiert war, lief außerdem eine andere Datenbank, die wie BIS-LOK mit ,,shared memory" und Semaphoren arbeitet. Wenn man diese beendete, konnte man auch zwischen den einzelnen BIS-LOK-Modulen hin- und herwech- seln, ohne daß dabei die Datenbank gesperrt wurde; und beim Beenden des BISKERN gab es zwar eine Fehlermeldung, aber es funktionierte. Fa- zit: BIS-LOK und andere Programme vertragen sich nicht unbedingt auf demselben UNIX-Rechner - ein Problem, das eigentlich nicht vorkommen sollte! · Wie bei den früheren Versionen bedeutet die Installation von BIS-LOK 3.0 wieder eine komplette Neu-lnstallation, bei der alle vorgenommenen Pa- rametrisierungen verloren sind und völlig neu gemacht werden müssen. Gerade für diejenigen, die die Ausleihe einsetzen, in der verschiedene Fri- sten definiert, Texte erstellt, eventuell Medienarten generiert werden u. a., ist das äußerst ärgerlich und zeitaufwendig. Es muß möglich gemacht werden, eine Update-Installation vorzunehmen, bei der die individuellen Einstellungen übernommen werden. 928 BIBLIOTHEKSDIENST 30. Jg. (1996), H. 5
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.