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Volume Heft 5 Mit dem "Surfbrett" in die Bibliothek: Der World-Wide-Web-Katalog der Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 30.1996 (Rights reserved)

THEMEN _____________________________ Erschließung wird. Dabei werden diese Datensätze daraufhin überprüft, ob alle weiteren Suchbegriffe enthalten oder - bei einer Negation von Suchbegriffen - nicht enthalten sind. Nur wenn alle Suchbedingungen erfüllt sind, wird der Daten- satz in einer weiteren temporären Datei abgespeichert. Die Datensätze wer- den sortiert und vom PERL-Programm zu Titelaufnahmen aufbereitet, die mit HTML-Befehlen formatiert sind. Die aufbereiteten Daten werden an den WWW-Server und von diesem an den Benutzer weitergeleitet. Alle temporären Dateien werden abschließend wieder gelöscht. Bei der Formulierug von Suchanfragen ist innerhalb eines Suchaspektes die Verknüpfung beliebig vieler Suchbegriffe mit den drei Boolschen Operatoren möglich. Falls der Benutzer keinen speziellen Verknüpfungsoperator ( / für oder, ! für nicht) angibt, wird die Schnittmenge der Suchbegriffe gebildet. So wird beispielsweise die Suche nach einem Sachtitel als ,,Und-Verknüpfung" der einzelnen Titelstichwörter realisiert. Bei der Suche nach Jahreszahlen kön- nen darüber hinaus Vergleichsoperatoren (größer, größer gleich usw.) einge- setzt werden. Leider ist bisher noch keine Klammerung von Suchbegriffen möglich. Dies führt zu Fehlinterpretationen bei der ,,Oder-Verknüpfung" idiomatischer Wen- dungen, beispielsweise ,,Weimarer Republik" / (oder) ,,Deutsches Reich". 5. Erfahrungen und Desiderate Die PERL-Skripten und Parameterdateien konnten im skizzierten Leistungs- umfang bereits unter MS-DOS/Windows 3.11 realisiert werden, bevor die ALLEGRO-Version für Linux vorlag. Bei der Umsetzung auf das UNIX- Betriebssystem Linux war der Kampf mit ,,Kinderkrankheiten" der portierten ALLEGRO-Programme recht zeitraubend. Diese wurden aber in der Zwi- schenzeit von den Programm-Entwicklern beseitigt. Die Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung hat ein elektronisches Gästebuch eingerichtet, um Reaktionen und Anregungen der Benutzer des WWW-Kata- loges zu sammeln. Diese Benutzerreaktionen sind insgesamt sehr positiv. Zahlenmaterial über die Benutzungsfrequenz existiert jedoch noch nicht. Wegen der Retro-Konversion der Zettelkataloge, bei der alle Ungereimtheiten der Kataloghistorie übernommen wurden, differiert die Qualität der in der Datenbank erfaßten Daten sehr stark. Insbesondere konnten bei der Konver- sion keine Normsätze verwendet werden. Dies beeinträchtigt die Erstellung von abrufbaren Suchlisten für normierte Inhalte, wie beispielsweise Schlag- worte, sehr stark. Zur Zeit kann der Benutzer zwar nach normierten Inhalten BIBLIOTHEKSDIENST 30. Jg. (1996), H. 5
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