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Volume Heft 3 Swets-Zeitschriftenpreisindex

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 30.1996 (Rights reserved)

Erwerbung _______________________________ THEMEN Der Index basiert auf der Auswertung der Preise von 27.364 ,,serials". Er um- faßt somit nicht nur Zeitschriften im engeren Sinn, sondern auch Jahrbücher und zeitschriftenartige Reihen.'1 Der Index dokumentiert den Preisanstieg von Zeitschriften in folgenden Er- scheinungsländern bzw. -räumen: USA, Großbritannien, Fernost, Australasien (,,australasia"), Skandinavien, Frankreich, Deutschland, Italien, Schweiz und Niederlande. Dabei spiegelt der Index die Preisentwicklung jeweils in fünf Fächergruppen wider: in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, in der Me- dizin sowie in den Sozial- und Geisteswissenschaften. Im Vergleich zu den vorliegenden Preisindizes für Zeitschriften ist der Swets- Index zum einen von der statistischen Basis her umfassender angelegt, zum anderen differenzierter konzipiert. Während der Swets-lndex mehr als 27.000 Zeitschriften umfaßt, liegen Black- well's Periodical Price Index die Daten von ca. 2.000 Zeitschriften zugrunde.21 Der US Periodical Price Index basierte bis 1992 auf der Auswertung der Daten von ca. 3.700 Zeitschriften, die von Faxon bereitgestellt wurde.31 Der Periodi- cal Price Survey erfaßt als Nachfolgeindex - seit 1993 auf der Basis von Eb- sco-Daten - in den verschiedenen Auswertungstabellen zwischen 4.600 und 6.600 Zeitschriftentitel.41 Der Harrassowitz-lndex schließlich bezieht ca. 4.100 Zeitschriften ein, die in Deutschland, der Schweiz und in Österreich erschei- nen. 5) Der Swets-lndex dokumentiert auf Grund der breiten statistischen Basis in höherem Maße als die bislang vorliegenden Indizes die Tendenzen der Preis- entwicklung auf dem gesamten Zeitschriftenmarkt. Von den 27.364 Titeln entfallen 12.324 (45 %) auf die USA, 6.900 (25,2 %) auf Großbritannien, 1.988 (7,3 %) auf Frankreich und 1.669 (6,1 %) auf Deutsch- land, auf die übrigen Erscheinungsräume 4.483 (16,4 %) - hierunter die Nie- derlande 1.118 (4,1 %) (Abb. 1). Betrachtet man die Zusammensetzung nach den Fachgebieten (Abb. 2), so stellen die Sozialwissenschaften mit 7.871 Titeln (28,8 %) und die Ingenieurwissenschaften mit 7.240 Titeln (26,5 %) die größten Fächergruppen dar. Der Index umfaßt ferner 4.571 (16,7 %) medizini- sche und 4.364 (15,9 %) naturwissenschaftliche Titel; im Bereich der Gei- steswissenschaften sind 3.318 (12,1 %) Titel vertreten. Dadurch daß der Swets-lndex ein größeres Segment des wissenschaftlich relevanten Zeitschriftenmarktes als die anderen Indizes abdeckt, gewinnt er im Hinblick auf die Einschätzung der Preisentwicklung auf dem gesamten Zeitschriftenmarkt eine besondere Aussagekraft. Unter einem anderen Aspekt jedoch wirft gerade die breite statistische Basis Probleme auf. Da diese weit über die Zeitschriftenbestände einer Universi- BlBLIOTHEKSDIENST 30. Jg. (1996), H. 3 467
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