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Volume Heft 3 Bibliothekswesen in den USA Mitte der neunziger Jahre

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 30.1996 (Rights reserved)

THEMEN ______________________________ Ausland müssen. Die erste Konferenz findet im Januar statt (Mid-Winter Meeting), die zweite im Sommer. An der Vielfältigkeit der Vorträge und der hohen Teilneh- merzahl läßt sich die Bedeutung der ALA-Tagung ablesen. Special Libraries Association (Barbara Hamer-Hänsch) Die Special Libraries Association (SLA) ist die weltweit größte Interessenver- tretung von Spezialbibliothekaren. Sie repräsentiert annähernd 15.000 Mit- glieder aus mehr als 60 Ländern, die in Spezialbibliotheken unterschiedlich- ster Träger und Fachrichtungen arbeiten. Unser Besuch galt dem Hauptquartier der Organisation in Washingthon DC. In der kleinen Spezialbibliothek des Hauses wurde uns die Arbeit der SLA vor- gestellt. Das Information Resources Center (1RS) unterstützt hier die Aktivitä- ten der Association mit ihrer SpezialSammlung zur Praxis und Organisation von Spezialbibliotheken. Ca. 3.000 Titel und 140 Zeitschriften und eine mana- gement document collection bilden den Bestand der Bibliothek. Jährlich wer- den hier mehr als 4.000 Anfragen von Mitgliedern, der Öffentlichkeit und Mit- arbeitern des Hauses beantwortet. 1RS erteilt Sachauskünfte, nimmt am Leih- verkehr teil und ist um die Lösung von Problemen anderer Bibliotheken be- müht. Organisatorisch ist die SLA aufgegliedert in 56 chapters (diese repräsentieren geographische Regionen: Amerika, Canada, Europa, arabische Region) und 28 divisions (spezielle Fachgebiete, Industriezweige), sowie 12 caucuses (Gruppen mit gemeinsamen Interessen, die nicht abgedeckt sind). Die SLA sieht ihre Aufgabe sowohl in der öffentlichen Darstellung des Berufsstandes und seiner Qualitäten, sowie in der Unterstützung der Spezialbibliothekare/ln- formationsvermittler in all ihren Belangen durch unterschiedliche Angebote und Dienstleistungen. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Fort- und Weiterbildung ihrer Mitglie- der, die mit sich immer schneller verändernden technischen Anforderungen und Gegebenheiten konfrontiert sind. Das Professional Developement Pro- gram bemüht sich, unterschiedliche Erfahrungen und Bedürfnisse mit seinem Programm anzusprechen, dazu gehören z. B. Annual Conference Courses, Winter Education Conference, Self-Study Program oder Veranstaltungen des State-of-the-Art Institute zu bestimmten Themenschwerpunkten. Public Relations spielen in amerikanischen Spezialbibliotheken sicherlich eine größere Rolle als im europäischen Raum. Mit mehr Selbstbewußtsein und Engagement wird in der Öffentlichkeit ein positives Bild der Organisation und Profession gezeichnet. Die SLA entwickelt dazu Informationsmaterialien (Broschüren, Public relations handbook, award program), um ihren Mitglie- 416 BIBLIOTHEKSDIENST 30. Jg. (1996), H. 3
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