Path:
Volume Heft 2 Der Zeitschrifteninhaltsdienst Theologie der Universitätsbibliothek Tübingen

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 30.1996 (Rights reserved)

Erschließung ____________________________THEMEN genutzt werden - vorausgesetzt, es handelt sich nicht um kommerzielle Ex- ploitation! - , dient doch auch eine solche Nutzung der Literaturinformation. Über das Ausgabeformat entscheidet der Nutzer mit dem Startbefehl: Die beiden mitgelieferten Batchdateien, die den Start der Datenbank veranlassen, stellen die Verknüpfung mit der jeweils entsprechenden Exportparameterdatei her. Schließlich sei auf eine Tugend des ZID hingewiesen, die wohl nicht so leicht ihresgleichen findet: seine Aktualität. Im Normalfall erfolgt die Aufnahme eines Aufsatzes in die Datenbank einen bis zwei Tage nach dem Eingang der Quel- lenpublikation in der Akzession der ÜB Tübingen. Möglich ist dies nur auf- grund einer straffen Organisation des Geschäftsgangs und der Bündelung der Verantwortlichkeit an einer Stelle. Der bei einer wie auch immer gearteten Aufgabenverteilung auf mehrere Institutionen unvermeidliche Organisations- aufwand würde zu viele Reibungsverluste erzeugen, um eine Effizienz aufrecht erhalten zu können, wie sie derzeit in Tübingen gegeben ist. Dankbar erwähnt sei, daß diese Effizienz auch in dem verantwortungs- und problembewußten Einsatz (zu) weniger und nur jeweils mit einem geringen Teil ihrer Arbeitszeit für den ZID zur Verfügung stehender, dafür aber hochmotivierter Mitarbeiter/- innen begründet ist. Nicht vergessen sei über der Frage der Erschließung die der Verbreitung der Sondersammelgebietsliteratur. Zeitgleich mit dem Beginn des Vertriebs der Datenbank Zeitschrifteninhaltsdienst Theologie ist die ÜB Tübingen Teilneh- merin an dem DFG-Projekt SSG-S geworden. Mag diese Koinzidenz auch zufällig sein, so stehen die beiden Projekte doch in engem sachlichen Zu- sammenhang miteinander. Jeder Literaturnachweis in der Datenbank enthält die Signatur der ÜB Tübingen und ermöglicht somit dem Nutzer die problem- lose Direktbestellung des Dokuments gegen eine moderate Gebühr. Ziel der vorausgehenden Darlegungen war es, aufzuzeigen, welch weites Feld einer Sondersammelgebietsbibliothek zu Nachweis und Verbreitung ihrer Bestände offensteht, zugleich aber auch, an welche Grenzen sie stößt. Die Grenzen werden längst nicht mehr von der Technik bestimmt; sie liegen viel- mehr in der mangelhaften Ausstattung mit Personal. Im Fall der Erschließung unselbständiger theologischer Literatur durch die ÜB Tübingen zeigt sich dies in der Notwendigkeit einer sachlich nicht zu rechtfertigenden quantitativen Begrenzung des Literaturkanons und einstweiligen Verzichts auf die volle verbale Sacherschließung, die mit den gegenwärtigen personellen Minimal- ressourcen nicht durchführbar ist. Dem Sondersammelgebietsprogramm der Deutschen Forschungsgemein- schaft liegt die Erkenntnis zugrunde, daß Investitionen an der richtigen Stelle unterm Strich Leistung optimieren und Kosten sparen. Konsequenterweise BIBLIOTHEKSDIENST 30. Jg. (1996), H. 2 249
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.