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Volume Heft 2 Der Zeitschrifteninhaltsdienst Theologie der Universitätsbibliothek Tübingen

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 30.1996 (Rights reserved)

THEMEN____________________________Erschließung von sonst üblichen Standards notwendig, etwa bei der Anwendung der biblio- thekarischen Regeln über Groß- und Kleinschreibung; doch unterliegen aus- schließlich Adiaphora derartigen Abstrichen. Die Produktion der Hefte erfolgt über ein in TUSTEP8) erstelltes Druckpro- gramm9), das erstmals in der Geschichte des ZID ein ansprechendes Layout, die Anzeige von Schlagwörtem beim Dokument, vor allem aber die laufende Numerierung der angezeigten Dokumente und damit einen exakten Zugriff über die Register ermöglicht. Weder bei der Umsetzung der Daten noch bei der Text- und Registergenerierung hat es bisher größere Probleme gegeben. Selbstverständlich war von Beginn der Datenbankplanung an intendiert, die Daten dem Endnutzer auch direkt zur Verfügung zu stellen. Nach einer kurzen Konsolidierungsphase, während derer die Datenbank bereits kräftig nicht nur um rezentes Material, sondern in ähnlichem Ausmaß um retrospektiv erfaßte Daten aus konventionell erstellten ZID-Heften wuchs, konnte ich letzte Hand an deren Architektur legen. Während der ersten Jahreshälfte wurde die Da- tenbank als a/fegro-OPAC konfiguriert, ihre Indizes wurden benutzergerecht definiert, zusätzliche Parameterdateien wurden erstellt; es entstand ein erstes Merkblatt für die Nutzung, und die Datenbank wurde testweise an erste exter- ne Nutzer weitergegeben. Vor allem aber wurde - unter Nutzung von (unver- öffentlichten) Vorarbeiten THOMAS RIPLINGERSI°), die im Rahmen des Projekts THEODOK entstanden waren - eine hierarchische, trunkierbare, prinzipiell erweiterungsfähige und über ihre Klassenbeschreibungen auch verbal zu- gängliche Klassifikation aus 130 Sachgruppen entwickelt und in die Daten- bank implementiert, durch die - beginnend mit dem gedruckten Heft 21.1995,6 - ausnahmslos alle rezenten Dokumente erschlossen sind.11) An- ders als eine rein verbale Sacherschließung, deren Vorzüge keineswegs in Frage gestellt seien, ermöglicht sie die Selektion von Dokumenten nach grö- ßeren Zusammenhängen sachlicher, geographischer und zeitlicher Natur: m.E. unabdingbare Komponente, die unbeschadet dessen keine andere der auf dem Markt befindlichen theologischen Datenbanken bereitstellt. - Ferner wurde - zusätzlich zu der routinemäßigen Erfassung rezenter Zeitschriftenauf- sätze und der Retrokonversion konventioneller ZID-Daten - die Auswertung theologischer Festschriften wieder aufgenommen, die aus organisatorischen Gründen einige Jahre zuvor ausgesetzt worden war.12) Zur Jahresmitte 1995 wies die Datenbank bereits mehr als 11.000 Dokumente nach, Anlaß genug, sie nun auch direkt als Diskettendienst zu vertreiben. Die Bekanntgabe in dieser Zeitschrift13) und Werbung in den gedruckten Informa- tionsdiensten der ÜB Tübingen führten binnen kurzem zu einer unerwartet hohen Anzahl von Bestellungen aus dem In- und Ausland, die im Lauf der letzten Monate jeweils ad hoc ausgeführt wurden. Eine erste ,,Update"-Liefe- 246 BIBLIOTHEKSDIENST 30. Jg. (1996), H. 2
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