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Volume Heft 2 25 Jahre Zeitschriftendatenbank (ZDB)

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 30.1996 (Rights reserved)

Erschließung______________________________ THEMEN Eine neue Situation ist für die ZDB dadurch eingetreten, daß ab 1990 auch die Bibliotheken der neuen Bundesländer an die ZDB herangeführt werden muß- ten und erfolgreich herangeführt werden konnten, wenngleich hier die Haupt- menge der erforderlichen Arbeit derzeit noch zu leisten ist. Das Erbringen dieser Leistungen ist aber ausschließlich eine Frage der Zeit. Zur Verfügbarkeit und zu den Produkten der ZDB soll kurz darauf hingewiesen werden, daß - die Betriebszeiten der Katalogisierungs-ZDB im Laufe der letzten Jahre ausgeweitet werden konnten, so daß sie derzeit werktags von 8 - 1 8 Uhr den Verbundteilnehmern zur Verfügung steht; - die Anzahl der Leitungen und der Zugriffsmöglichkeiten deutlich erhöht werden konnten; - neben die Online-Versionen und die traditionelle Mikrofiche-Leihverkehrs- Ausgabe der ZDB im Jahre 1994 auch eine CD-ROM-Ausgabe getreten ist, ebenfalls mit allen Besitznachweisen (wobei sowohl in der Online- als auch in der CD-ROM-Version die sog. nicht-leihverkehrsrelevanten Besitzanga- ben explizit gekennzeichnet sind); - jedes Jahr rund 500 überregionale, regionale und lokale Kataloge unter- schiedlichster Ausprägung für die Verbundteilnehmer erstellt werden; - die (Rücklieferung der Daten im MAB-Format an die regionalen Verbund- systeme auf eine zuverlässige Basis gestellt und durch teilweise Umstellung von Magnetband auf Filetransfer vereinfacht und beschleunigt werden konnte. Zur Struktur und Organisation Die ZDB ist eine Gemeinschaftsaufgabe der Staatsbibliothek zu Berlin (SBB) und des Deutschen Bibliotheksinstituts (DBI) in Zusammenarbeit mit den ca. 100 direkt am Verbund teilnehmenden Bibliotheken. Die beiden als ,,zentrale Einrichtungen" des Verbundes bezeichneten Institutionen SBB und DBI sowie die beteiligten Bibliotheken - institutionell vertreten in der .Arbeitsgemein- schaft der Datenbankteilnehmer (AGDBT)" - arbeiten auf der Basis eines Mitte der 70er Jahre unter der Federführung der Deutschen Forschungsgemein- schaft schriftlich fixierten ,,Strukturkonzepts" zusammen. Dem DBI kommt da- bei die Aufgabe zu, das Rechenzentrum zu betreiben, die Systementwicklung und -pflege durchzuführen, die Daten zu verwalten sowie Kataloge und ande- re Ausgaben zu erstellen. Der Staatsbibliothek obliegt die bibliographische Betreuung und Pflege der Titel- und Körperschaftsdaten in entsprechenden zentralen Redaktionen. Gemeinsam werden von beiden Institutionen die Auf- BlBLIOTHEKSDIENST 30. Jg. (1996), H. 2 239
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