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Nachlass von Adolf Glaßbrenner

Adolf Glaßbrenner gilt durch seine Schriften als der Vater des Berliner Humors. Adele Glaßbrenner-Peroni, seine Ehefrau, wirkte als dramatische Hofschauspielerin und Schauspiellehrerin. Der Nachlass der Eheleute wird langfristig von uns sukzessive digitalisiert und veröffentlicht.

Adolf Glaßbrenner (1810-1876)

Adolf Glaßbrenner war ein politisch-oppositioneller Journalist, Schriftsteller und Redakteur von satirischen Blätter und Witzblättern. 1829 arbeitete er am neu gegründeten Berliner Eulenspiegel, der sich gegen Preußen positionierte, mit und veröffentlichte kritisch-satirische Texte unter dem Pseudonym Adolf Brennglas. Nachdem die Zeitschrift verboten wurde, arbeitete Glaßbrenner weiter als Journalist und freier Schriftsteller. Aufgrund der in seinen Texten enthaltenen Kritik und politischen Anspielungen wurde er zunächst wiederholt verwarnt und schließlich 1833 mit einem fünfjährigen Berufsverbot belegt. Daraufhin verfasste er erfolgreich Groschenhefte, die meist im Berliner Dialekt erschienen.

NL Glaßbrenner - der Nachlass Adolf Glaßbrenner 

Der Nachlass Adolf Glaßbrenners und seiner Frau Adele Peronis (1811-1895) wurde von der Nichte und Universalerbin Adele Madel in verschiedenen Zeitabschnitten veräußert und gelangte so 1939 in den Besitz der Berliner Stadtbibliothek. Darin enthalten sind Werkmanuskripte, Briefe, Tagebücher, Geschäfts- und Familienpapiere, Memorabilia und Zeugnisse.

Der Nachlass ist auch im Verbundkatalog Kalliope erfasst.

Trefferliste – Adolf Glaßbrenner

Hier finden Sie die Trefferliste der digitalisierten Briefe, Fotos und Lebensdokumente aus dem Nachlass von Adolf Glaßbrenner sowie einige Digitalisate seiner Publikationen.

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